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SC Forchheim geht leer aus

Schach: Überraschungen beim Sparkassen-Open - 07.10.2015 12:38 Uhr

Forchheims Favorit Alexander Seyb (re.) kann nicht mehr hinsehen bei der sich anbahnenden Niederlage gegen den späteren Turnierzweiten Joel De Silva. © Udo Güldner


Der Internationale Meister Marco Thinius (Empor Berlin), schon mehrfach in Forchheim am Start, war im Vorfeld ein Kandidat für seinen ersten Gesamtsieg. Einer der Konkurrenten, die in der Jahn-Halle aus dem Weg geräumt werden mussten, heißt Philipp Wenninger (SC Erlangen). Der Gewinner der Nürnberger Zabo-Open verwickelte Thinius in der Schlussrunde in eine sehenswerte fünfstündige Auseinandersetzung, die der Berliner dann doch für sich entschied.

Als einziger Spieler schaffte er es auf 4,5 Punkte aus den fünf Runden und ließ damit Joel De Silva (Hockenheim) und Titelverteidiger Alexander Hilverda (Erlangen) hinter sich.

Ein rabenschwarzes Wochenende erlebte Turnierfavorit Alexander Seyb vom SC Forchheim. Zuerst kam der Lokalmatador nicht über ein Unentschieden gegen den überraschend stark aufspielenden Stefan Mooser (Dorfen) hinaus. Dann unterlag er auch noch dem erst 16 Jahre alten späteren Zweitplatzierten De Silva, rutschte mit nur zwei Zähler auf Rang 32 ab. Noch schlimmer erging es dem amtierenden Bayerischen Meister Eduard Miller (SC Erlangen), der ohne einen Punkt Letzter wurde.

Über den Preis als bester Forchheimer durfte sich Bundesliga-Kapitän Manfred Heidrich als Sechster freuen. Die Regionalliga-Strategen Philipp Auburger (2,0) und Adrian Wichmann (1,0) belegten die Plätze 40 beziehungsweise 43.

Verteidigung hielt stand

In der B-Gruppe sah es lange danach aus, als ob Robert Wagner einen Heimerfolg landen könnte. Mit vier Siegen in Folge schob er sich in der Schlussrunde ans Spitzenbrett, um dort eine vorteilhafte Stellung gegen Dennis Adelhütte (Erlangen) aufs Brett zu bekommen. Doch die Verteidigung seines Gegners hielt stand, und so blieb nur das Remis übrig. Mit 4,5 Zählern blieb dem Forchheimer nur der undankbare 4. Platz, punktgleich mit den drei vor ihm liegenden Karl Beck (Markt Berolzheim), Armin von der Linden (Zeiler Turm) und Dennis Adelhütte.

Ein Kunststück gelang indes Johannes Gründel (SC Forchheim) in der C-Gruppe. Weil er als Fußball-Schiedsrichter parallel im Einsatz war, absolvierte er nur drei von fünf Partien. In allen dreien war er erfolgreich. Für eine Topplatzierung reichte es indes weder für ihn noch seine Vereinskollegen Thomas Heller (36.) und Philipp Michel (45.) 

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