Samstag, 16.02.2019

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Authentisches Lokalkolorit

Neue persönliche Fürth-Impressionen in Lyrik und Prosa - 06.11.2009

Humorvoller Fürth-Kenner: Friedrich Ach mit neuem Foto-Lyrikband. © mj


«A weng wos vo Färth» ist der Titel des im Städtebilder-Verlag von Lothar Berthold erschienenen Gedichtbandes. In 99 Detailaufnahmen hat der Nürnberger Ponkratz (59) von 1989 bis 1991 den Charakter der Kleeblattstadt eingefangen - ungeschminkt, morbide, anheimelnd und beunruhigend zugleich. Von Anfang an war er fasziniert von der Fürther Eigenart. Seine Fotos sind bisweilen regelrechte Gemälde mit der Kamera.

Ach, der seit 1977 ein Dutzend Bücher vorgelegt hat, interpretiert diese Fotos mit Durchblick und Hintersinn. Er kennt die Stadt, in der er vor 61 Jahren geboren wurde. Seine wortkarge Lyrik, die an japanische Haikus erinnert, lässt dem Leser Raum für Gedanken. Dem Fürther Alltag wird die Mundart auf besondere Weise gerecht. Der neue Band, den es für 25 Euro im Buchhandel gibt, öffnet die Augen für die verborgenen Reize Fürth.

Eine Mischung aus Stadtgeschichte und Autobiographie ist der neue Band «Aufgewachsen in Fürth» von Alexander Mayer. Themen sind unter anderem die erste Generation der Fernsehkinder, die Gänsbergsanierung und die erste gescheiterte Neue Mitte am Gänsberg, die Entstehung der Hardhöhe und natürlich die Kirchweih. Eingestreut sind Anekdoten und alte Fotos. Die Erinnerung an die kleine, heile Welt der Heimatstadt ist im Wartberg-Verlag erschienen und kostet 12,90 Euro. di 

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