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Debatte über Beschneidung

Interreligiöses Gespräch im Gemeindehaus St. Michael - 03.09.2012 09:00 Uhr

Bei den Ärzten ruht das OP-Besteck für rituelle Beschneidungen weitestgehend. © dpa


Im Gespräch sind Rabbiner David Geballe von der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth, Prof. Dr. Peter Dabrock, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates, Dekan Jörg Sichelstiel sowie Imam Hikmet Atav und Aydin Kaval, 2. Vorsitzender des türkisch-islamischen Kulturzentrums Ditib.

Die Wertung der religiös begründeten Beschneidung als Straftat durch das Kölner Landgericht hat eine breite und grundsätzliche Debatte über den Konflikt verschiedener Grundrechte hervorgerufen. Das Selbstverständnis von Juden wie Muslimen steht genauso in Frage wie der Ort von Religionen in unserer Gesellschaft. Das Gespräch soll die Gründe für die religiöse Beschneidung klären, die ethischen Fragestellungen benennen und die eigene Urteilsbildung stärken.

Rabbiner Geballe erläutert jüdische Praxis und jüdisches Selbstverständnis. Dabrock erschließt die Diskussion im Ethikrat, der am 23. August in einer öffentlichen Sitzung das Thema Beschneidung von minderjährigen Jungen aus religiösen Gründen behandelte. Dekan Sichelstiel vertritt die These, dass Kinder ein Recht auf die Möglichkeit religiöser Bildung und Bindung haben. Die Vertreter von Ditib werden die muslimische Sicht darlegen. 

fn

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