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Der Rang als sicherste Großstadt hat Bestand

Kriminalstatistik: Fürth blieb vorübergehend unerwähnt, ist aber weiter Spitze - 20.05.2012 22:00 Uhr

Symbolbild. © Fritz Etzold


Dass es sich in Fürth so sicher lebt wie in keiner anderen Großstadt im Freistaat, wurde bereits im März wieder einmal offiziell bestätigt. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gab damals Eckdaten der landesweiten Kriminalstatistik bekannt, und aus denen ging hervor: Fürth kam auf 5458 Straftaten pro 100000 Einwohner und stand damit zum achten Mal in Folge besser da als jede andere bayerische Großstadt.

Schon seit längerem aber schmückt man sich im Rathaus schon mal mit dem Titel „sicherste Großstadt Deutschlands“. Die Berichterstattung zur neuen Statistik-Präsentation in Berlin jedenfalls gab das nicht her: Nürnberg wurde erwähnt, lobend, weil nah am Tabellenende. Von Fürth keine Rede. Nachfragen beim Bundesinnenministerium ergaben nun, dass kleine Großstädte wie die Kleeblattstadt mit ihren 115000 Einwohnern schlicht nicht berücksichtigt wurden.

Das aber gelte nur für den Augenblick, hieß es inzwischen aus dem Münchner Innenministerium. Denn eine detaillierte Auflistung mit Deutschlands kleineren Großstädten, so Sprecher Rainer Hutka, dürfte bald folgen. Fest steht: In seinen Jahrbüchern geht das Bundeskriminalamt für gewöhnlich weiter ins Detail und listet auch die „registrierte Kriminalität in den Städten ab 100000 Einwohnern“ auf.

Aus dem Jahrbuch 2011 geht hervor: 2010 war Fürth bundesweit Spitze — mit 5934 Fällen pro 100000 Einwohner. Heuer aber wurde mit den besagten 5458 Straftaten ein historischer Tiefstand erreicht: Man darf also annehmen, dass Fürth den Titel „sicherste Großstadt Deutschlands“ verteidigt. 

hbi

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