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Drei Entwürfe für den Fürther Einkaufsschwerpunkt

Die FN stellen die konkurrierenden Unternehmen vor und zeigen ihre Konzepte im Bild. - 10.07.2011 16:00 Uhr

Die architektonische Gestaltung bleibt zwar ausdrücklich einem gesonderten Wettbewerb im Herbst vorbehalten: Immerhin eine Ahnung davon, wie der MIB-Architekt die „Formensprache der Stadt“ bei den Neubauten von Park-Hotel und Fiedler-Haus aufnehmen will, vermittelt aber diese Ansicht.Entwurf: MIB/Craven


 Ein halbes Jahr lang haben die Firmen an den Plänen getüftelt und in mehreren Dialogrunden des Wettbewerbs um die Gunst der Stadt gebuhlt. Die Fürther Nachrichten informieren über die Unternehmen und versuchen, mit einer Bildergalerie einen Eindruck von den Konzepten und der baulichen Gestaltung zu vermitteln.

Fondara

Gegründet 1992, nennt das Münchner Immobilienunternehmen den Bau von Einkaufs- und Stadtteilzentren als Kernkompetenz; daneben wird auch in Hotels und Gewerbeimmobilien investiert — wie in das kürzlich eingeweihte Facharztforum am Fürther Bahnhofplatz. Bisher hat Fondara 29 Projekte mit einem Investitionsvolumen von einer Milliarde Euro realisiert. Einen Überblick bietet das Unternehmen unter www.fondara.de.

Planerischer Partner von Fondara ist beim Fürther Einzelhandelsprojekt das Londoner Architekturbüro Chapman Taylor, das in 14 Ländern mit 440 Mitarbeitern aktiv ist - www.chapmantaylor.com.

ATP/Ten Brinke

Ten Brinke, 1902 gegründet, ist ein holländisches Familienunternehmen und mit mehreren europäischen Niederlassungen im Wohnungs- und Gewerbebau, darunter in etlichen Einzelhandelsprojekten, engagiert - www.tenbrinke.com. Ten Brinke kooperiert mit dem Architektur- und Ingenieurbüro ATP - www.atp.ag - , das mit 420 Beschäftigten an acht Standorten Vorhaben in ganz Europa plant. In der Region zeichnet ATP für die Gestaltung der Grande Galerie in Erlangen verantwortlich. Man sei „offen für alternative Konzepte“, betonte ATP-Vertreter Thomas Mattesich bei der Präsentation in Fürth.

MIB

1994 gegründet, hat seinen Stammsitz in Berlin und ist mit fünf Niederlassungen und 60 Mitarbeitern ausschließlich in Deutschland tätig. Damit ist MIB die kleinste Firma im Bewerber-Trio, die aber über die wohl größte Erfahrung im Umgang mit historischer Bausubstanz verfügt, wie ein Blick auf Projekte zeigt: www.mib.de.


Man investiere „ausschließlich in Städte mit hoher Aufenthaltsqualität“, so Geschäftsführer Uwe Laule. In der Region zeichnete MIB für die Neugestaltung des ehemaligen AEG-Areals in Nürnberg verantwortlich. Planungspartner von MIB ist das Londoner Architekturbüro DunnettCraven  -www.dunnettcraven.com. Fürth sei eine „ganz besondere Stadt mit besonderem Charakter und unglaublicher historischer Struktur“, meinte James Craven bei der Vorstellung seiner Pläne.

Bilderstrecke zum Thema

Entwürfe für den neuen Einkaufsschwerpunkt

Fondara, ATP/Ten Brinke und MIB: Entwürfe für den neuen Einkaufsschwerpunkt in Fürth.


 

WOLFGANG HÄNDEL

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