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Montag, 19.11.2018

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Frieden in Unterasbach: Keine Klage gegen die Kärwa

Anwohner lenkt vorerst ein - Fest muss aber die Lärmschutzwerte einhalten - 18.04.2018 16:47 Uhr

Während des Kärwa-Zugs im vergangenen Jahr warb die Stammtischgesellschaft Unterasbach um Verständnis für ihr Fest. © Foto: Stadt Oberasbach


"Im Sinne eines friedlichen Miteinanders" verzichte der Beschwerdeführer nun auf juristische Schritte, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Einen Vorbehalt gibt es allerdings: Die vom Oberasbacher Stadtrat reduzierten Schallschutzwerte müssen eingehalten werden. 

Die gute Nachricht schlägt knapp vor einem geplanten Aktionstag ein. Unter dem Motto "Hopfen und Malz und die Unterasbacher Kärwa – Gott erhalt’s" will die Stammtischgesellschaft Unterasbach als Veranstalter an diesem Samstag für ihr Traditionsfest werben. 

Einem reibungslosen Ablauf der Kärwa vom 20. bis zum 23. Juli sollte damit nichts mehr im Wege stehen. Ab 13 Uhr soll es auf dem Festplatz an der Frühlingsstraße rundgehen. Per Unterschrift können die Besucher ihre Verbundenheit mit der Kärwa bekunden, die seit 65 Jahren an dieser Stelle stattfindet. Foto-Aktionen sind geplant, zudem gibt es einen Info-Stand. Eine von der Stammtischgesellschaft initiierte Online-Petition für den Erhalt der Kärwa haben knapp 3000 Menschen unterzeichnet. Die Stammtischgesellschaft hatte zugleich aber klar gemacht, dass sie jede Form von Hetze gegen den Anwohner verurteile.

Der Beschwerdeführer, der erst vor einiger Zeit neben den Festplatz gezogen war, hatte entweder kürzere Betriebszeiten oder eine Verlegung der Kärwa gefordert. Auch eine ersatzlose Streichung hatte er ins Spiel gebracht. Als der Stadtrat sich mit der Thematik beschäftigte, beließ er zwar die Festzeiten, beschloss aber, den so genannten mittleren Schallschutzpegel für die Musik im Festzelt von 90 auf 85 Dezibel zu reduzieren. Dass das Gremium dies von sich aus beschlossen habe, erkenne der Mann "positiv an", heißt es in der Pressemitteilung weiter. 

heh

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