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Fürth-Gefühlen auf die Sprünge geholfen

Tourist-Information und Werbeagentur fordern Bürger heraus, ihre Meinung kundzutun - 20.05.2011 13:00 Uhr

Plakate mit provozierenden Thesen zu Fürth präsentieren: (v. li.) Eike Söhnlein, Friederike Wunschik, Jörg Flessa, Alexander Wunschik, Julia Mödl und Christian Frick in der Gustavstraße am Grünen Markt. © Mark Johnston


„Wir wollen weg von Klischees wie ,Fürth ist spitze“, erklärt die Leiterin der Tourist-Info, Eike Söhnlein. In einem Workshop wurde die Idee einer Umfrage geboren. Die Werbeagentur von Christian Frick kümmerte sich um Anreize zur Meinungsäußerung. Fürther Tristesse rückten Fotografien von Frank Altmann aus den tm-Studios ins Blickfeld. „Wenn wir schöne Motive präsentieren, fangen die Leute nicht an nachzudenken“, sagt Söhnlein.

Thesen für die erstmals beim Stadtfest präsentierten Plakatmotive steuerte die Werbeagentur bei. Hausel-Werbung sponserte die Plakate, Flessa-Druck finanzierte Postkarten mit denselben Motiven. Auf den Ansichtskarten kann man sein Urteil über Fürth vermerken. „Der Rücklauf ist bereits lebhaft“, sagt Frick erfreut. Die Postkarten liegen in der Tourist-Info am Bahnhofplatz aus.
 

Online-Befragung


Parallel zur Kartenaktion läuft im Internet eine Online-Befragung unter der Adresse www.diewahrheitueberfuerth.de Alexander Wunschik betreut dieses Projekt. Auf Facebook wird schon lebhaft diskutiert. Auch mit Smartphones kann man sich am Voting beteiligen Die so gepflegte Interaktivität ist ein wesentlicher Baustein der Initiative.

Nicht nur kurze Kommentare werden laut Frick abgegeben, es gingen auch ganze Abhandlungen ein. Zum überwiegenden Teil handle es sich um Sympathie-Erklärungen für die Kleeblattstadt. In die Vollen soll das Projekt spätestens zum Fürth-Festival im Juli mit einer gezielten Bürgerbefragung gehen. Die Fragebögen dazu werden von der Tourist-Info gerade vorbereitet. Als Anreiz zur Teilnahme hat der VGN MobiCards zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Teilnehmern verlost.

Eine Kampagne zur nachhaltigen Verbesserung der Fürther Imagewerbung haben die Macher im Sinn. Dank der Sponsoren muss die Stadt keinen Cent investieren. Ende August soll die Wahrheitsfindung über Fürth abgeschlossen sein. Zum Finale ist eine Ausstellung der Ideensammlung geplant. 

Volker Dittmar

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