Dienstag, 23.10.2018

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Hüttenbrand bei Langenzenn: 56-Jähriger stirbt in Flammen

Kripo hat Ermittlungen aufgenommen - Hintergründe noch völlig unklar - 10.12.2017 15:49 Uhr

"Bereits auf der Anfahrt haben wir einen großen Feuerschein gesehen", sagt Thomas Eberlein, Einsatzleiter der Feuerwehr. Auch deshalb habe man ein Großaufgebot alarmiert. Zunächst konnten die Retter aber nicht ins Innere des Gebäudes vordringen, weil ein aggressiver Schäferhund im Vorgarten der Hütte stand. "Wir konnten quasi nur bis zum Zaun vorgehen", sagt Eberlein, was die Löscharbeiten massiv erschwert habe. Erst nach einer halben Stunde kamen Anwohner, denen es gelang, das Tier einzufangen.

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Feuer in Hardhof: Mensch stirbt bei Hüttenbrand

Flammen schossen am späten Samstagabend meterhoch aus einer Gartenhütte im Langenzenner Ortsteil Hardhof. Mit einem Großaufgebot rückte die Feuerwehr an, die Retter konnten zunächst aber nicht ins Innere des Gebäudes, weil ein aggressiver Schäferhund im Vorgarten stand. In der Laube fanden Feuwehrleute später eine Leiche.


Wenig später am Abend fanden Feuerwehrleute in der Laube die Leiche des 56-Jährigen, der in der Gartenhütte lebte. Außerdem entdeckten die Retter die Überreste von zwei toten Hunden. Warum das Feuer ausbrach, ist derzeit noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt es nach aktuellem Ermittlungsstand keine.

Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr eilten zu der Gartenhütte in Hardhof, einem Ortsteil von Langenzenn. "Kälte, Glatteis und schwieriges Gelände" habe den Rettern zugesetzt, sagt Einsatzleiter Thomas Eberlein. "Doch das haben wir in den Griff bekommen." Der Brand sei relativ schnell gelöscht worden.


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