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Jetzt rückt der Festsaal in den Fokus

Anfang September beginnt der Abbruch — Vorher wird viel Schutt und der Rest des Hotels entfernt - 27.08.2013 13:00 Uhr

Das Park-Hotel ist aus dem Stadtbild verschwunden. Nur die Wand zum Nachbarhaus muss noch händisch abgetragen werden (rechts unten). Durch den Abriss des Hotels ist der Blick auf den großen Backsteinbau frei geworden, der den Festsaal beherbergt. Das Dach ist schon nicht mehr heil. © Mark Johnston


Das letzte hohe Wandstück des Park-Hotels grenzt ans Nachbargebäude in der Friedrichstraße, Mitarbeiter des Abbruchunternehmens A. R. D. bauen es derzeit vom Gerüst aus mit Hilfe von Elektrohammern ab. Viel mehr ist vom Hotel nicht übrig: Nur im Erdgeschoss steht noch ein Rest der ehemaligen McDonalds-Fassade — der Bauschutt scheint aus den zerbrochenen Fenstern zu platzen.

Dahinter türmt sich die gewaltige Rampe aus Schutt auf, die der Abrissbagger benötigte, um ans Dach und an die obersten Stockwerke des Hotels zu gelangen. Die Rampe wird jetzt zurückgebaut; Wertstoffe werden aussortiert. Die Fläche wird weitgehend frei geräumt, bevor sich der Abrissbagger hinüber zum Festsaal bewegt. Anfang September soll der Abriss beginnen, sagt Thomas Voigt, Bauleiter beim Investor MIB, der den Einkaufsschwerpunkt errichtet. 14 Tage sind für den Abbruch vorgesehen.

Der Abriss eines so großen Saals muss gut vorbereitet werden, damit der riesige Raum nicht unkontrolliert einstürzt. Im Inneren des Saals wurden an einer Seite bereits Riegel montiert, die die Wand zum Nachbargebäude sichern. Heute werden mit einem Kran Stahlteile durch das Dach ins Haus transportiert, die drinnen zu Abstützböcken montiert werden. Draußen sind solche Abstützböcke an der denkmalgeschützten Fassade des Festsaal-Gebäudes in der Moststraße, die MIB erhalten will, bereits seit längerem angebracht.

Auf dem Wölfel-Areal ist man derweil weiter damit beschäftigt, das Gelände mit Betonpfählen — 467 an der Zahl — einzufassen. Sie verhindern, dass Nachbargebäude einstürzen, wenn eine Baugrube ausgehoben wird. Fünf Wochen wird sich das wohl noch hinziehen. Und gegenüber, dort wo der Fiedler-Altbau stand, gehen diese Woche die vorbereitenden Arbeiten für den Tiefbau los.

 

Claudia Ziob

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