Dienstag, 13.11.2018

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Knallharte „Quali“

Über 100 Amateure wollen in das Hauptfeld der PHC - 21.08.2013

Als einziger Lokalmatador gesetzt: Patrick Einsle vom SSC Fürth. © Weigert


Angesichts der bekannt starken Amateure speziell von der britischen Insel, wird den Zuschauern auf jeden Fall sehenswerter Snooker-Sport geboten, und zwar zum Nulltarif. Trotz des Heimvorteils stehen der Fürther Senior Ali Kirim sowie die drei jungen Talente Kilian Baur-Pantoulier, Luca Kaufmann und Matthias Leuthold, die den SSC auch in der Bundesliga vertreten, vor einem nahezu aussichtslosen Unternehmen. Aber nicht nur sie, sondern auch alle anderen deutschen Snookerspieler, denn Thomas Cesal, Fürths Vorsitzender und PHC-Ausrichter, ist sich sicher, „dass keiner den Sprung ins Hauptfeld schaffen wird“.

Patrick Einsle, fünfter Fürther Starter an diesem Wochenende, ist als einziger deutscher Profi des Weltverbandes WSA gesetzt und braucht in seiner Rolle als Lokalmatador keine Konkurrenz zu befürchten. Für seine Vereinskollegen geht es ausschließlich darum, das eigene Können zu beweisen und vielleicht die eine oder andere der drei Qualifikationsrunden zu überstehen – drei erforderliche Siege für einen Platz unter den besten 14, von wem und gegen wen auch immer, wären als Sensation einzustufen.

Schon die erste Runde, die am Donnerstag ab 9 Uhr in der Stadthalle und im Nürnberger Billardzentrum „Ballroom“ gespielt wird, hat es in sich: Routinier Kirim trifft auf Saqib Nasir, einen der nicht zu unterschätzenden Engländer und Baur-Pantoulier auf Michele Battaglia, einen der stärksten Italiener. Kaufmann bekommt es mit Stefan Gerst ebenso wie Leuthold mit Daniel Schneider mit einem deutschen Gegner zu tun. Gegen Letzteren erhält er gleich einen Vorgeschmack auf die Bundesliga, spielt der Sachsenmeister 2013 doch beim Aufsteiger Dresden.

Ähnlich ist die Ausgangslage für den Amateurcup, der am Samstag ab 9.30 Uhr im „Ballroom“ ausgespielt wird und eine zweite Start- und Vergleichsmöglichkeit mit ambitionierten Spielern bietet. Dabei ist erneut das Fürther Quartett, aber auch hier tendieren die Chancen gen Null, in die Fußstapfen von Einsle zu treten. Er hatte im Vorjahr völlig überraschend dieses Turnier gewonnen und damit den Grundstein für seinen Vorstoß in den Kreis der Profis gelegt.

 

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