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Radverkehr: Fürther Konzept kommt gut an

ADFC freut sich über Berücksichtigung wichtiger Projekte - 06.04.2015 15:45 Uhr

Zu schmal, nachts unbeleuchtet und in einem schlechten Zustand ist der auch als Fernverbindung bedeutsame Pegnitztalweg im Bereich des Fürther Stadtparks. Er soll nun ausgebaut werden. © Horst Linke


„Wir freuen uns, dass wir von allen Parteien viel Rückenwind für die Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs bekommen haben“, sagt ADFC-Kreisvorsitzender Olaf Höhne. Über die aus dem üblichen Radverkehrsetat (120.000 Euro jährlich) finanzierten Projekte hinaus wurden, wie berichtet, fünf Großvorhaben in den mittelfristigen Investitionsplan der Stadt aufgenommen, die zusätzliche Mittel erfordern.

Es handelt sich um die Verbesserung der Verbindung Südstadt-Innenstadt, etwa durch Fahrrad-Schiebe-Rinnen im Osttunnel am Hauptbahnhof, einen Ausbau des Pegnitztalradwegs, der seiner Verkehrsbedeutung gerecht wird, die Verlängerung des Ruhsteinweges mit Brücke über die Bahnlinie an der Würzburger Straße und Anbindung der Radtrasse an die Billinganlage, die Regnitztalquerung entlang der Bahnlinie zwischen Eigenes Heim und Stadeln sowie um den Neubau des Radwegs zwischen Stadeln und Mannhof.

Alternative Regnitztalquerung

Höhne sieht mit viel Zuversicht auf die nächsten Jahre und hofft, dass diese Projekte möglichst bald angepackt werden. Sollte sich herausstellen, dass die Ruhsteinweg-Bahnbrücke nicht mehr in dieser Legislaturperiode verwirklicht werden kann, ist daran gedacht, alternativ die Regnitztalquerung Eigenes Heim zu bevorzugen.

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Es soll jedenfalls die planerische Möglichkeit geschaffen werden, die Realisierung einer der beiden Radfahrer- und Fußgängerbrücken in die Haushaltsberatungen im Dezember 2016 für den Etat 2017 aufzunehmen. Zur Verbesserung des Radverkehrs in der Jakobinenunterführung soll untersucht werden, ob durch Ummarkieren der Fahrbahnen Platz für einen Radweg gewonnen werden kann.

Nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung soll das Fürther Radverkehrskonzept aus aufeinander abgestimmten Modulen kontinuierlich ausgebaut werden. Das sei leichter zu bewältigen als ein großes Gesamtwerk und trotzdem keine Flickschusterei. Teilaspekte des Radverkehrs können nacheinander bearbeitet werden. Teilergebnisse lassen sich dadurch schon früher erzielen. 

VOLKER DITTMAR

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