Samstag, 17.11.2018

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Regierung prüft Festsaal-Abriss

Stadt soll zur Kritik an ihrem Beschluss Stellung nehmen - 31.05.2013 16:00 Uhr

Das Kapitel Festsaal ist immer noch nicht abgeschlossen. © Winckler


Wie berichtet, hat die Kommune nach langer Diskussion dem Investor MIB die Genehmigung erteilt, den denkmalgeschützten Saal im Zuge der Bauarbeiten für einen neuen Einkaufsschwerpunkt in der Innenstadt abzureißen. Bei der Bürgerinitiative „Bessere Mitte“ und dem Verein „Wir sind Fürth“, die sich dafür einsetzen, den Saal in das Konzept der neuen Einkaufslandschaft zu integrieren, hat das Entsetzen ausgelöst.

In einem offenen Brief an den Regierungspräsidenten in Ansbach forderten sie die Behörde dazu auf, die „Denkmalstadt Fürth zur Räson zu bringen“. Kritik übten sie daran, dass die Stadt die Abbruchgenehmigung erteilte, obwohl „im Bebauungsplanverfahren noch nicht einmal die Phase der öffentlichen Auslegung“ begonnen hatte. Weiter hieß es, das Vorgehen der Stadt trage dem „besonders hohen Gewicht des Denkmalschutzes, der in Bayern Verfassungsrang besitzt, in keiner Weise Rechnung“. Sogar von einem „Verstoß gegen die Verfassung“ war daher die Rede.

Eine Pressesprecherin erklärte nun auf FN-Anfrage, die Regierung gebe der Stadt „zunächst Gelegenheit, zu den im Brief aufgeworfenen Fragen Stellung zu nehmen“. Anschließend werde man das Anliegen der Bürgerinitiative und des Vereins prüfen und beiden Gruppen das Ergebnis mitteilen – wann dies passieren werde, sagte die Pressesprecherin nicht. 

Johannes Alles

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