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Viel Polizei, wenig Facebook-Party in Fürth

Großaufgebot an Einsatzkräften unterbindet "Laris Geburtstag" - 14.07.2012 18:18 Uhr

 

Die für den Samstag in Fürth angekündigte Facebbook-Party hat nicht stattgefunden. Die Polizei hatte sich vorsorglich mit starkem Aufgebot am Rathaus, im Stadtpark und an U-Bahn-Aufgängen postiert. Etliche Jugendliche wurden angesprochen oder kontrolliert.

Die für den Samstag in Fürth angekündigte Facebbook-Party hat nicht stattgefunden. Die Polizei hatte sich vorsorglich mit starkem Aufgebot am Rathaus, im Stadtpark und an U-Bahn-Aufgängen postiert. Etliche Jugendliche wurden angesprochen oder kontrolliert. © News5


Fürths Polizeichef Peter Messing steht auf dem Gehsteig gegenüber dem Rathaus. Sein Blick fällt auf jede Menge Einsatzkräfte und auf einige Jugendliche. In kleinen Gruppen stehen sie an den Bushaltestellen, sitzen vor den Kneipen oder essen im Stehen einen Döner. Aber wer ist nun zufällig hier und wer wegen der Facebook-Party? „Das ist alles nicht einfach", räumt Messing ein. Fußballfans, sagt er, seien eine „homogene Gruppe", die leicht zu erkennen sei. Hier und heute ist das nicht der Fall.

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Keine Facebook-Party: Viel Polizei und wenige Besucher Keine Facebook-Party: Viel Polizei und wenige Besucher Keine Facebook-Party: Viel Polizei und wenige Besucher
Keine Facebook-Party: Viel Polizei und wenige Besucher

Die im Sommer 2012 in Fürth angekündigte Facebbook-Party hat nicht stattgefunden. Die Polizei hatte sich vorsorglich mit starkem Aufgebot am Rathaus, im Stadtpark und an U-Bahn-Aufgängen postiert. Etliche Jugendliche wurden angesprochen oder kontrolliert.


Die Stadt Fürth hat unter der Woche eine Party untersagt, die via Facebook angekündigt worden war. Unter dem Stichwort „Laris Geburtstag" hatten 12 000 Menschen in dem Sozialen Netzwerk zugesagt, sich gegen 17 Uhr am Fürther Rathaus versammeln zu wollen, um anschließend in den Stadtpark zu ziehen. 12 000 sind nicht hier, nicht einmal ein paar Hundert. Das mag aber auch an den Kontrollen der Polizisten liegen. Gezielt sprechen sie größere Gruppen an, erteilen Platzverweise und weisen auf das Bußgeld von bis zu 1000 Euro hin, das denjenigen droht, die trotz Verbots vor dem Rathaus oder im Stadtpark eine Party feiern wollen. „Boah", motzt ein Jugendlicher, „die Polizei reagiert mal wieder total über."

 

Wie viele Polizisten im Einsatz sind, will Messing nicht verraten. Und wie lange wird der Einsatz dauern? „Open End", sagt der Polizeichef. Schließlich könnte es ja sein, dass sich all die kleinen Grüppchen plötzlich zu einer großen Gruppe formieren - sobald die Polizei den Rückzug angetreten hat.

  

Johannes Alles

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