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Von Monstern und Maschinen: Was ein Illustrator so treibt

Ausstellung in Fürth zeigt die Arbeiten von Künstlern aus der Region - 18.09.2014 08:10 Uhr

In der Ausstellung wird unter anderem der Illustrator Benedikt Beck seine Werke präsentieren. © Benedikt Beck


Ob Monster, Maschine oder Mensch, mit jedem Auftrag kann ein neues Feld, ein neues Thema hinzukommen, sich eine neue Welt öffnen. Was sich im Kopf anderer Menschen befindet, muss ein Illustrator aufs Papier bringen. Und das Ergebnis muss dabei den eigenen Ansprüchen gerecht werden sowie den Wünschen des Auftraggebers entsprechen. Das Ergebnis erzählt nur selten den Weg zum fertigen Bild. Das will die Ausstellung „Druckreif“ der Illustratoren in Fürth ändern.

„Die Idee zur Ausstellung war ein großer Traum von mir“, sagt Therese Hein aus Fürth. „Ich möchte dem Publikum zeigen, was ein Illustrator eigentlich macht. Wie man sich so einen Arbeitsprozess vorstellen kann.“ Die 33-Jährige ist Mitglied der Illustratoren Nürnberg, eines losen Netzwerks von regionalen Gestaltern aus dem Großraum Nürnberg, Fürth und Erlangen, das auch vom Berufsverband der Illustratoren unterstützt wird.

Neun bis elf Leute gehören zum harten Kern der Gruppe, die sich einmal im Monat zum Stammtisch trifft. „Willkommen sind aber alle, die als professionelle Illustratoren tätig sind und wir freuen uns immer über neue Gesichter“, so Hein. „Der Zweck des Stammtisches ist es, sich gegenseitig fachlich und kreativ zu unterstützen und auszutauschen, gemeinschaftliche Ausstellungen und Projekte zu planen und einfach nett zusammenzusitzen.“

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Kunst in Fürth: Illustratoren zeigen ihr Können

Wer schon immer wissen wollte, wie Illustratoren zu Werke gehen, wenn sie neue Kunstwerke erschaffen, der hat nun dazu Gelegenheit. In Fürth startet am Freitag die Ausstellung "Druckreif". Einen kleinen Vorgeschmack, was die teilnehmenden Künstler bereits geleistet haben, gibt es in unserer Bildergalerie.


In der Ausstellung im Kulturort Badstraße 8 in Fürth wird jeder der neun teilnehmenden Illustratoren zwei, drei Arbeitsprozesse zeigen, sie alle sind gleich beteiligt an „Druckreif“. Dazu gibt es jeweils eine Arbeit zu dem gemeinsamen Thema „Maschine“. Hein sagt: „Es ist keine klassische Ausstellung, sondern es werden Endprodukte gezeigt – Spiele, Flyer, Bücher, wo eben überall Illustration drauf sein kann.“ Bei der Auswahl der Arbeiten hat die Gruppe darauf geachtet, möglichst viele Sparten und Facetten des eigenen Berufs abzudecken.

Am Freitag, den 19. September, wird die Ausstellung um 19 Uhr eröffnet und geht dann bis zum Sonntag, den 12. Oktober. Neben den Arbeiten gibt es auch verschiedene Workshops und Aktionen. Am Samstag, den 20. September, gibt es eine Sache, auf die sich die Künstler bereits sehr freuen: Minikunst to Go. „Hier zaubern wir Illustratoren Wunschzeichnungen auf Bierdeckel. Wir haben diese Aktion schon einmal beim Höfefest in Fürth veranstaltet und es fand großen Anklang. Und uns Illustratoren macht das einfach großen Spaß.“

Am Sonntag, den 21. September, gibt es dann eine Lesung mit Autorin Manuela Jungkind, die Carola Giese live illustrieren wird. Im Laufe der folgenden Wochen gibt es zudem weitere Lesungen, einen Zeichenkurs mit Susanne Habermann und eine Fragestunde, in der die Illustratoren Rede und Antwort stehen.  Der Blick auf die Arbeit der Illustratoren ist eben nicht nur ein Blick auf fertige Bilder und Produkte. Es liegt weit mehr vor dem finalen Werk. Ein neues Feld. Nicht nur für die Illustratoren, sondern bei „Druckreif“ auch für das Publikum.

"Druckreif - Eine Ausstellung der IllustratorenNürnberg", 19. September bis 12. Oktober im Kulturort Badstraße 8 in Fürth. Öffnungszeiten: September: Mittwoch bis Freitag von 15 Uhr bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 Uhr bis 20 Uhr. Oktober: Freitag 15 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 Uhr bis 18 Uhr. Eintritt: Kostenlos. Weitere Informationen auf www.illustratorennuernberg.de und dem Flyer als PDF.  

Björn Bischoff

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