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Herzogenaurach: Puma-Brücke ist vollendet

Mit den letzten 23 Tonnen und 15 Metern ist die Puma-Brücke fertig - 20.05.2017 19:00 Uhr

Der Brückenschlag bei Puma ist vollendet. © Daniel Kardos/PUMA


Am Samstagmorgen gingen die Vorbereitungen zur "Hochzeit" bereits gegen 7 Uhr los. Nur wenige Stunden später wurden die 23 Tonnen des vierten und letzten Bauabschnittes in die Lüfte gehoben. Mit den restlichen 15 Metern ist es geschafft: Beide Puma-Gebäude, Vision I und Vision II, sind miteinander verbunden. Autofahrer müssen allerdings noch bis Sonntag, 21 Uhr, warten. Dann soll der Hans-Ort-Ring für den Verkehr wieder freigegeben werden.

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Puma Bridge: Der Brückenschlag ist vollendet

In Herzogenaurach ist die so genannte Puma Bridge fertig gestellt. Am Samstag wurde das vierte und letzte Brückenteil per Kran an Ort und Stelle gehievt. In acht Metern Höhe führt die Brücke nun auf 85 Metern Länge über die Nordumgehung.


Der Leiter des Gesamtprojekts für Planung, Abwicklung und Montage, Andreas Chwala von Stahlbau Lamparter aus Kaufungen bleibt äußerlich ruhig: "Safety first", sei das oberste Gebot seiner Branche: "Das hier ist schon mit 85 Metern Konstruktionslänge ein sehr großes Projekt", sagt er, der schon zahlreiche Stahlglasbrücken einpassen ließ. Vor einem Jahr wurde mit den Planungen begonnen.

Mit Coolness und Präzision: Nach der Ausrichtung des Brückenteil wurden Dorne, später Bolzen zur Befestigung eingebracht © Fotos: Ralf Rödel


Puma-Projektkoordinator Jörg Rauhtäschlein, der nach der Fertigstellung als Erster einen Fuß in die Glasverbindung setzen wird, ist zuversichtlich, dass das Tor zur Stadt übers Wochenende fertig gestellt wird. Vier Bautrupps arbeiteten allein am Freitag bis etwa 20 Uhr. Bis Sonntag 21 Uhr ist der Hans-Ort-Ring noch gesperrt für den Autoverkehr, der, so die polizeilichen Auskünfte, bis auf einige Stausituationen, weiterlief.

Seltenes Bild: Die Nordumgehung ohne Autoverkehr. © Fotos: Ralf Rödel


Am Freitag gegen 13 Uhr war "Showtime": Mit zwei Kränen schwebte das schwere Teil langsam doch ohne Unterbrechung zum Einhängen an den "Partner" der bereits Anfang Mai montiert worden war. Über Nacht, so die Planung, würde es frei, mit Stahlseilen fixiert über der Straße hängen, um am Samstag mit Teil vier verbunden zu werden. "Ziel am Freitag war", führte Puma-Projektleiter Jörg Rauhtäschlein aus, "die Kräne aus der Last rauszubekommen."

Samstag morgen um 7 Uhr, so der Stundenplan, sollen die Bautrupps mit der Vorbereitung für die "Hochzeit" beginnen. Sonntag ab 21 Uhr soll der Hans-Ort-Ring für den Verkehr wieder freigegeben werden. 

EDITH KERN-MIEREISZ

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