Freitag, 16.11.2018

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Bürgermeister „sehr zufrieden“

Josef Bauer ist stolz auf die positive Entwicklung der Stadt Parsberg - 04.02.2011

Bürgermeister Josef Bauer zeigt die Pläne für den Ausbau des Hirschenkellers zu einem Veranstaltungsort bei der Burg. © Sturm


„Das Mittelzentrum Parsberg nimmt heute eine wichtige Position im Landkreis Neumarkt ein, entwickelt überregionale Strahlkraft, bietet viel Wohnqualität für seine Bürgerinnen und Bürger und ist auch ein attraktiver Gewerbestandort. Ohne überheblich sein zu wollen, aber die sehr positive Entwicklung unserer Stadt wird auch weit über unsere Stadtgrenzen hinaus mit Lob und Zustimmung begleitet“, so Bauer.

Rückblickend gibt es auch viel Lob für die Stadträte: „Die Zusammenarbeit ist sehr positiv und frei von jeglichem Parteiengeklüngel. Es geht immer um die Sache und bei den entscheidenden Dingen herrscht zumeist Einstimmigkeit.“ Gemeinsam habe man daher in den letzten Jahren viel erreicht, zum Beispiel was die Wohnqualität und die Attraktivität der Stadt für junge Familien angehe.

Bürgermeister Bauer nennt hier beispielhaft das Angebot an Bauland. „Das Baugebiet auf der Breiten mit 74 Bauplätzen war ein Renner und bis auf drei Bauplätze sind alle Parzellen weg“, so das Stadtoberhaupt. Außerdem habe dieses Baugebiet dazu beigetragen, dass die Baulandpreise in Parsberg insgesamt gesunken seien.

Zur Wohnqualität in Parsberg hätten auch viele verkehrstechnische Maßnahmen beigetragen, so Bauer: Das neue Parkhaus, die Kreisverkehre, viele Rad- und Gehwege, die neue Ortsumgehung mit der NM32 sowie die Neugestaltung der Kreuzungen an der Hohenfelser/Velburger Straße beziehungsweise im Gewerbegebiet an der Autobahn.

Ein Meilenstein für Parsberg sei es gewesen, dass es gelungen sei mit Norma und Rewe zwei Versorger direkt in der Stadtmitte anzusiedeln. Nicht vergessen dürfe man natürlich auch die vielen Investitionen des Landkreises und der Stadt in das Schulzentrum und in die Kindergärten und Kinderkrippen.

„Was hier für die Kinder und Eltern angeboten wird, von der Mittagsbetreuung über die Hausaufgabenbetreuung bis hin zur offenen und gebundenen Ganztagsschule, vom Ausbau der Turnhallen bis hin zum Bau einer Mehrzweckhalle, das ist großartig.“

Insgesamt sei auch die Situation am Arbeitsmarkt positiv, meint der Bürgermeister und verweist darauf, dass täglich mehr Berufstätige nach Parsberg ein- als auspendeln. Trotzdem seien hier weitere Anstrengungen gefragt, so der Bürgermeister, der auf das „attraktive Gewerbegebiet“ direkt an der Autobahn verweist.

„Nicht ausruhen“

„Wir dürfen uns aber auf dem Erreichten nicht ausruhen“, meint Bauer und zeigt auf, wie Parsberg und seine Ortsteile in Zukunft kontinuierlich weiterentwickelt werden sollen. Der Ausbau der Burgstraße und der Burggärten sei ein erster Schritt gewesen. Das soll am 1. August 2011 mit dem Umbau des Hirschenkellers zu einem Veranstaltungsort fortgesetzt werden.

Der Ausbau der Gassen rund um die Burg und die Neugestaltung des Kirchplatzes werden das Gesicht der Stadt in den kommenden drei Jahren weiterhin zum Positiven verändern, ist Bauer überzeugt. Gleiches gelte für die Entwicklung der Stadtmitte gemäß dem Stadtentwicklungskonzept und für den Ausbau der Dr.-Boecale-Straße zur Einkaufsstraße

Mit der Ausweisung von 24 Bauplätzen im neuen Baugebiet Süd wird auch der Weg zur Bereitstellung von kostengünstigem Bauland konsequent weitergegangen. Gebaut wird auch der schon lang gewünschte Geh- und Radweg hinaus zum Kreisverkehr an der Bundesstraße 8.

Der Bürgermeister verweist darauf, dass von den knapp 7000 mit Erst- und Zweitwohnsitz in Parsberg gemeldeten Bürgern 475 nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Damit liegt der Ausländeranteil bei knapp sieben Prozent. Angehörige von 51 Nationen wohnen in Parsberg. Da stehen natürlich auch die Themen Migration und Integration im Mittelpunkt der politischen Agenda.

Dazu ist für Bürgermeister Bauer noch etwas anderes ganz besonders wichtig: Die Senioren- und die Jugendarbeit.

Was mit dem Bau der Skaterbahn begonnen hat, soll mit einem Jugendheim und mit einer offenen Jugendarbeit fortgeführt werden. Ein Seniorenbeauftragter als zentraler Ansprechpartner soll ebenfalls installiert werden.

Bauer verweist in dem Gespräch darauf, dass in den letzten Jahren auch in den Ortsteilen viel geschehen ist. „Sei es die Dorferneuerung in Herrnried, Mannsdorf und Willenhofen oder die Kanalisation der Ortsteile, die Wunden der Gebietsreform sind schon seit geraumer Zeit endgültig geschlossen“, so der Bürgermeister. Im Jahr 2013 soll die Dorferneuerung in Darshofen beginnen.

Abschließend hebt Bürgermeister Bauer die „hervorragende Zusammenarbeit“ mit dem Markt Lupburg hervor. Diese zeige sich zum Beispiel beim Schulverband, bei der Kläranlage oder bei gemeinsamen Projekten wie der Skaterbahn oder dem geplanten Grillplatz.

Dass die Lupburger seit 2002, also seit seinem Amtsantritt, wieder eine eigene Verwaltung haben, ficht Bürgermeister Bauer nicht an: „Wir haben das zwar nicht gewollt, kommen damit aber gut zurecht.“

  

nas

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