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5823 Euro Spenden für "Strampeln in Franken"

Benefiztouren von Helmuth P. Schuh kamen erneut vielen Einrichtungen zugute - 01.12.2017 20:31 Uhr

Diesen Augenblick konnte "Strampeln-in-Franken"-Initiator und Organisator Helmuth P. Schuh (r.) stolz dokumentieren. 13 Einrichtungen erhielten mit Unterstützung von Tourpaten knapp 6000 Euro. Die seit 1999 insgesamt "erstrampelten" Spenden nähern sich 200.000 Euro. © Harald Munzinger


2019 feiert Schuh das 20-jährige Organisieren von Benefiztouren, zunächst zu internationalen Zielen, unter anderem nach Luxemburg oder in die Toskana. Die geradelten Kilometer werden "verkauft", seit 2011 beim "Strampeln in Franken". Dass er bis zu diesem besonderen Jubiläum weitermachen wolle, kündigte Schuh unter dem Applaus zahlreicher Gäste der symbolischen Spendenübergabe an. Und dann wird wohl auch der stattliche Tourenerlös von 200.000 Euro erreicht sein, mit dem ihn MdL Hans Herold "unter Druck setzte", wie es der umtriebige Radsportler scherzhaft anmerkte.

Dass er schon sehr nahe an dieser Summe sei, brachte Helmuth P. Schuh wieder viel Anerkennung und hohen Respekt ein, den ihm neben den Landtagsabgeordneten Hans Herold und Harry Scheuenstuhl – beide auch Spendenempfänger für die Lebenshilfe und das Rote Kreuz – Landrat Helmut Weiß, Neustadts Erster Bürgermeister Klaus Meier und Hildegard Schlez vom BLSV-Kreisverband zollten. Sie gratulierten zugleich für den erst kürzlich Schuh verliehenen Sportpreis Mittelfranken in der Kategorie "Nutzstiftende Werke für den Sport".

Spenden durch Strampeln

Mit der symbolischen Übergabe der Spenden an 13 Organisationen verband Helmuth P. Schuh mit einigen Anekdoten teinen Rückblick auf die verschiedenen "Strampeln in Franken-Touren", die nach Pahres, nach Sugenheim und Langenfeld, nach Obernzenn sowie nach Vestenbergsgreuth geführt hatten. Und das mit stets erfreulicher Beteiligung von durchschnittlich 60 Radlern, wie sich Schuh über die steigende Popularität seiner Benefizinitiative freute. Besonderen Dank stattete er Landrat Weiß als Schirmherr, Förderern und den Tourpaten Sparkasse, Neustadt-Werke, Neue Apotheke und AOK sowie "Grafikscheune Diespeck" ab. Unter denen hatten die Rechtsanwälte Raab und Kollegen mit dem 40-jährigen Kanzleijubiläum für einen zusätzlichen Bonus gesorgt.

Spendenempfänger waren das BRK mit seinem neuen Begleithundedienst, die Lebenshilfe im Landkreis, die Schneiderscheune, die Aktionen "Leser helfen" und "Blaulicht" sowie die "Alzheimer-Gesellschaft" und Kindergärten in Sugenheim, Langenfeld, Dietersheim und Neustadt. Der Louise-Scheppler-Kindergarten bedankte sich mit einem Adventslied. Nutznießer einer Sonder-Filmtour zur Dokumentation des Sportpreis-Trägers sollte das Caritas-Freiwilligenzentrum sein.

Königliche Unterstützung

Schuh übergab im festlichen Rahmen Urkunden und Ehrengaben an 13 Radlerinnen und Radler, die an mindestens vier geführten und einer Solo-Radtour teilgenommen hatten: Alfred Bauereiß, Margarete Berger, Erhard Beck, Erika Fink, Frieda Hochreuter, Helga Ott, Alfred Heidl, Margarete Kilian, Helmut Schatz, Irma und Hans Paulus. Monika Weißfloch erfährt die Ehrung nachträglich.

"Fortuna" spielten die Deutsche Zuckerrübenkönigin 2016-2018, Alica I. Summ sowie die langjährige Karpfenkönigin Katrin I. Uano bei der Ziehung der drei Hauptpreise. Georg Kilian aus Kotzenaurach kann mit Begleitung eine Premium-Weinprobe genießen, Margaretha Dönisch mit Partner der Einladung von MdL Gabi Schmidt nach München mit Besuch im Landtag folgen. Den ersten Preis hatte Bundesminister Christian Schmidt mit einer Berlinreise für zwei Personen gestiftet, worüber sich Dorothea Kellner aus Scheinfeld freuen konnte. 

Auch 2018 wird gestrampelt

Für ein Alleinstellungsmerkmal zu sorgen, sprach Landrat Helmut Weiß dem "Strampeln-in-Franken"-Organisator Helmuth P. Schuh beim großen Treffen aller Beteiligten im Foyer des Landratsamtes Neustadt die Anerkennung. Es sei bewundernswert, wie viel Herzblut, Arbeit und Mühe er als deren Motor in die Aktion stecke, die den Landkreis sportlich wie touristisch bereichere und zudem soziale Einrichtungen unterstütze. 

Sowohl für die vielen Spendengelder wie beachtliche organisatorische Leistung zollte er Schuh höchsten Respekt, wertete die Strampeltourenquer durch den Landkreis auch als "beste Werbung für das Radwegekonzept". Die Aktion zeige "einem großen Publikum immer wieder auf Neue, dass es sich lohnt, den Landkreis per Fahrrad zu erkunden". Gelegenheit dazu wird Helmuth P. Schuh im nächsten Jahr wieder ab Mai an jedem ersten Freitag im Monat bieten. Der "Strampeln-in-Franken"-Motor läuft also weiter! 

Harald J. Munzinger

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