Mittwoch, 21.11.2018

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Ab 29. Juni: Premiere für "Kunst in Dachsbach"

Nahezu 50 Aussteller an vier Galerieorten - 27.06.2018 15:45 Uhr

Das Dachsbacher Wasserschloss bietet den rustikalen Rahmen für feines Kunstwerk. © Harald Munzinger


"Kunst in Dachsbach" knüpft an eine elfjährige Ausstellungstradition an, die den Markt im Aischtal in der Region zur Adresse eines besonderen Kunsterlebens rund um das imposante Wasserschloss werden ließ. Nach deren "eigen-art"igem Ende übernahmen die Künstlerin Elke Rogler-Klukas und Ilona Nürnberg die Regie und entwickelten mit Arnd Erbel, Erstem Bürgermeister Hans-Jürgen Regus und Dritter Bürgermeisterin Barbara Weber ein neues Konzept. In dieses eingebunden ist auch die "werkstatt ars quo vadis", von der einst die Impulse für "EigenArt" ausgegangen waren und die sich mit ihren 15-jährigen Galerie-Jubiläum einbringt. 

 Ein zentraler Anziehungspunkt bleibt das Wasserschloss, das den reizvoll rustikalen Rahmen für Bildhauerei und Flechtkunst, Fotografie, Malerei und Pastellzeichnungen, für Glasschmuck sowie Glas- und für Metallkunst, für Keramik, Goldschmiedearbeiten, Unikataschmuck, Windspiele und eine Kreativwerkstatt bietet. Bestens vorbereitet hat Elke Rogler-Klukas die jüngsten Künstler, sich den zahlreich erwarteten Gästen mit Arbeiten des Kindergartens und der Grundschule zu präsentieren. Galerie und "Künstlercafé" 

 Gespannt sind die Kunstfreunde aus der Metropolregion auf den neuen Ausstellungsort, das Gasthaus "Rotes Ross", den berühmten Steinwurf vom Wasserschloss entfernt, in dessen Saal vier Kunstmaler und ein Aussteller mit Produktdesign "Quartier beziehen". Im Erdgeschoss richtet Arnd Erbel ein "Künstlercafé" ein, in dem man sich zu Gesprächen treffen kann und am Samstag (30. Juni) um 19 Uhr zur Soirée mit Martin Müller und seiner Brazil Guitar eingeladen ist. Den Besuchern wird auch ein Abstecher nach Oberhöchstädt empfohlen, wo Ralf Hülbig "Freie Möbel" zeigt. 

"ars quo vadis" feiert Jubiläum 

 Mit 26 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern quer durch das kreative Wirken feiert die "werkstatt ars quo vadis" von Doris Lauterbach und Erna Lentz das 15-jährige Bestehen. Am Sonntag, 1. Juli, ist die Einführung in die Ausstellung durch Daniela Seren eingebunden in Darbietungen des "Ensembles Vocaus". Wie die anderen Galerien ist "ars quo vadis" am Samstag 11 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, lädt aber auch bis 8. Juli (Montag bis Freitag 14 bis 18 Uhr) ein. Die Finissage am 8. Juli,14 Uhr gestaltet Theresa Holzmeier am Akkordeon mit. 

"Frankenmedaille" für Haberkamm 

 Am 1. Juli liest Helmut Haberkamm ab 14 Uhr im "Roten Ross" "aus seinem ersten Roman "Das Kaffeehaus im Aischgrund" (Kartenvorverkauf Freibäcker Arnd Erbel, Hindenburgplatz in Dachsbach , Telefon 09163/8096, Mail info@erbelbrot.de). Im Anschluss daran erhält der Autor von Büchern und Theaterstücken in seiner einstigen Heimatgemeinde die "Frankenmedaille", wozu der Historiker Dr. Wolfgang Mück der Laudator ist. Er plaudert am Samstagnachmittag (15 Uhr) im Wasserschloss über die "Mühlen im Aischgrund". 

Eintritt zu "Kunst in Dachsbach" frei 

Im Wasserschloss erfolgt am Freitag, 29. Juni, die offizielle Eröffnung der "Kunst in Dachsbach", wozu sich die Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt, Hans Herold und Harry Scheuenstuhl sowie Landrat Helmut Weiß angesagt haben. Der Männergesangverein Dachsbach und Gitarrist Martin Müller rahmen die Ansprachen musikalisch ein. An den verschiedenen Ausstellungorten bietet "Die Aischgrundbänd" am Samstag und Sonntag "Mundart- Rock anblaggd". Der Eintritt zu "Kunst in Dachsbach" ist frei. Veranstalter ist die Gemeinde Dachsbach, für die Bürgermeister Hans-Jürgen Regus einlädt, "eine außergewöhnliche Kunstveranstaltung zu genießen".  

Harald J. Munzinger

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