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Neustadt: "Strampeln in Franken" hat sich gelohnt

Bei Radtouren wurde Geld für guten Zweck gesammelt - 09.11.2016 17:00 Uhr

Zuckerrübenkönigin Alicia Summ und die langjährige Aischgründer Karpfenkönigin Katrin Uano (v. l.) ermittelten die Preise für die Hauptgewinner, unter denen sie für Edith Schmidt aus Markt Taschendorf (r.) das große Los der Berlinreise zogen. MdL Gabi Schmidt (6. v. l.) lud zwei Gewinner in den Landtag ein. © Harald Munzinger


Die Auslosung für die Finalisten unter den 204 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Aktion "Strampeln in Franken" war schon zuvor "unter strengster Rechtsaufsicht" erfolgt. Nun lag es an der über ihre Amtszeit als Aischgründer Karpfenkönigin hinaus den Aktionen von Helmuth P. Schuh eng verbundenen Katrin Uano und an Deutschlands einziger Zuckerrübenkönigin Alica Summ aus Ullstadt, bei der Ziehung in Fortunas Rolle zu schlüpfen.

Zunächst wurde nur die Reihenfolge der verschlossenen Umschläge der sieben Hauptgewinner ermittelt, womit es unter den Preisträgern im Kreis mit Zweitem Bürgermeister Peter Holzmann und Karl-Heinz Kolb als Gastgeber in den "NeustadtWerken" bis zum "vorletzten Moment" spannend blieb, was Veranstalter Helmuth P. Schuh ebenso beherrscht, wie die Organisation seiner Benefiztouren mit insgesamt rund 200.000 für den sozialen Zweck eingestrampelten Euro.

Reisen nach München und Berlin

Als die drei VIP-Karten für die Nürnberger Radrennbahn an Charlotte Muschweck aus Mosbach, Helga Ott aus Neustadt und Alfred Bauereiß aus Schauerheim auf den Plätzen fünf bis sieben vergaben waren, sowie für die vierte Preisträgerin Monika Kunz aus Gutenstetten die Einladung zum festlichen Karpfenessen mit Katrin Uano feststand, ging es um zwei Reisen in den Bayerischen Landtag, zu denen MdL Gabi Schmidt eingeladen hatte, sowie nach Berlin auf Einladung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. An Frieda Hochreuther aus Lenkersheim und Erhard Beck aus Dietersheim übergab die Landtagsabgeordnete die Gutscheine für den München-Trip, Edith Schmidt verdankt ihrem prominenten Namensvetter eine erlebniseiche dreitägige Berlinreise.

Gewinner der beiden geführten Radtouren waren auch die Caritas, die den von den Stadtwerken großzügig auf 755 Euro aufgerundeten Erlös der "Brothaustour" für ihre Flüchtlingshilfe erhielt, sowie der Oberlin-Kindergarten mit 455 Euro als Nutznießer der "Route 66" mit der Neuen Apotheke als Tourpate. Deren Teilnehmer hatte MdL Gabi Schmidt als Wildkräuterexpertin zu einem Picknick eingeladen, die seit ihrem einstigen Amtsantritt als Bezirksrätin die Benefizaktionen von Helmuth P. Schuh nicht nur bewundert, sondern auch fördert.

Erfolg als Ansporn

Es sei großartig, wie er "mit Inbrunst und Akribie die Menschen immer wieder begeistern" könne, seien es die Unterstützer, wie auch die Teilnehmer, an die Schmidt ebenso ihren Dank richtete, wie Neustadts Zweiter Bürgermeister Peter Holzmann. Der sah mit der Teilnahme der Landtagsabgeordneten an der Preisverteilung die Bedeutung der Aktionen von Helmuth P. Schuh unterstrichen und mit deren Erfolg seine Mühen seit vielen Jahren belohnt. Dieser Erfolg sollte Ansporn sein, weiterzumachen. 

Noch einmal wird es zum Abschluss des großen Projektes "7.0 – Tour de Berlin" spannend, wenn deren Erlös das Nürnberger Christkind am 28. November in Neustadt bekannt geben wird. Die sieben Etappen vom Bodensee an die Spree hatten – mit einem Stopp in Bad Windsheim und Neustadt  - im Mittelpunkt des Aktionsjahres gestanden und es deshalb keine "Radwanderwoche" gegeben.

Sollte er diese 2017 wieder mit den Attributen Fitness, Kultur, Benefiz und Genuss starten, kann Helmut P. Schuh mit einem erweiterten Radwegenetz planen, wie Peter Holzmann auf den von der Kreisstadt und auch dem Landkreis betriebenen stetigen Ausbau verwies, womit der Trendsport Radfahren gefördert werde. Schuh zeigte sich für die Aufgeschlossenheit der Tourpaten sowie für alle dankbar, die in Franken für den sozialen Zweckertrag strampeln. Wie es weitergeht? Helmut P. Schuh hielt es abermals mit dem „schau’mer mal“, auf das bisher immer wieder neue Ideen für rad-aktives Benefiz gefolgt waren.

 

 

  

Harald J. Munzinger

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