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"Strampeln in Franken": Erfolg für Benefizradtour

Unterstützung für ehrenamtlichen Asylhelfer - Nächste Tour am 3. September - 02.09.2016 17:05 Uhr

Organisator Helmuth P. Schuh (r.) freute sich ebenso über die große Teilnehmerzahl der Benefizradtour zum „Brothaus“ in Burgbernheim, wie Bürgermeister Klaus Meier und Tourpate Karl-Heinz Kolb (Mitte), sowie die Caritas-Asylberatung über die damit stattliche Spendensumme. © Harald Munzinger


Dem großen Radlertross schlossen sich in Dietersheim und Bad Windsheim bei idealem Wetter noch weitere Teilnehmer (insgesamt 71) an, so dass sich schon die Startgelder zu einer erfreulich hohen Spende summierten, die von den "NeuStadtWerken" noch verdoppelt wird.

Caritas-Geschäftsführer Gerhard Behr-Rößler freute sich über diese Unterstützung der ehrenamtlichen Begleitung der Asylbewerber. Denn nur durch diese sei die Flüchtlingswelle zu bewältigen gewesen. 

Eva Hösch, die sich der Caritas-Asylberatung annimmt, schloss sich mit drei jungen Männern aus Armenien und der Ukraine der Benefizradtour an; ein sehr praktisches Integrationsprojekt.

Auch Bürgermeister Klaus Meier betonte das wertvolle ehrenamtliche Wirken in der Asylbetreuung - so schaffte man das! - und würdigte das herausragende Engagement von Helmuth P. Schuh, der mit seinen Benefizradtouren "Strampeln in Franken" die 200.000 Euro-Marke ansteuert; Spendengelder die vielen sozialen Einrichtungen zugute kamen.

Nicht immer "sprudelte" das Geld so reichlich in die Spendenkasse, weshalb man auch schon mal die Teilnehmerzahl mit den Händen und Beinen multiplizierte, um auf einen schönen Betrag zu kommen, wie sich der Geschäftsführer der "NeuStadtWerke", Karl-Heinz Kolb, erinnerte.

Diesmal sollte auch ihn die große Radlergruppe überraschen, die Erster Bürgermeister Klaus Meier mit dem Startschuss und dem Wunsch auf die Reise schickte, dass Helmut P. Schuh an der Spitze des Feldes noch viele Benefizradtouren durchführen möge.

Gänsehaut in Berlin

Beeindruckend war in diesem Jahr das "Projekt 7.0", bei dem sieben Radler vom Bodensee nach Berlin über 1000 Kilometer zurücklegten und jeden für sieben soziale Einrichtungen "verkauften".  Als man mit Polizeibegleitung durch das in diesem Augenblick für den gesamten Verkehr gesperrte Brandenburger Tor gefahren sei, hatte auch der Organisator schon internationaler Touren Gänsehaut, wies es Helmuth P. Schuh eingestand.

In Berlin hatten sich von der Betriebsportgruppe der Sparkasse und einigen Radsportvereinen 30 Teilnehmer der bei allen Etappen lokalen Touren angeschlossen. Waren unterwegs Berlinreisen verlost worden, darf sich nun ein Berliner Gewinner auf Franken mit Freilandmuseum, Frankentherme und einem Essen mit Karpfenkönigin Katrin Uano freuen.

Die Benefiz-Tourliste 2016 beschließt am Samstag, 3. September, die "Route Sixty-Six" zum 66-jährigen Bestehen der "Neuen Apotheke" am Plärrer, die Tourpate ist und die Teilnehmer (Start 9 Uhr auf dem Marktplatz) von Neustadt Richtung Uehlfeld-Gottesgab schicken wird.

Dort lädt die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt zu einem Kräuterpicknick ein, wonach es zum Einkehrschwung nach Schornweisach und von dort zum Tourausklang im "Radlertreff" von Gutenstetten geht. Die verdoppelten Startgelder erhält der Friedrich-Oberlin-Kindergarten. 

Harald J. Munzinger

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