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Mittwoch, 19.09.2018

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"Strampeln in Franken": Immer mehr Benefizradler

Letzte geführte Tour der erfolgreichen Aktion „Strampeln in Franken“ - 09.09.2018 18:14 Uhr

Jungapotheker Tobias Bogner gibt in Vertretung des Tourpaten Helmut Bauhof den Startschuss in Neustadt, wo sich 22 TeilnehmerInnen Richtung Streuobstwiesen aufmachten. 34 weitere schlossen sich unterwegs an. © privat


Auch wenn es bei der abschließenden fünften Tour keine schweißtreibenden Temperaturen mehr waren, wurde es trotzdem sehr feucht. Der Regen, der hauptsächlich die Radler in Bad Windsheim überraschte, verzögerte den Start in der Kurstadt gut 20 Minuten. „Gott sei Dank konnten wir uns in den Rathaus-Arkaden unterstellen“, so Organisator Schuh. 

Trotzdem hat die 56-köpfige Radler-Equipe auf den Glockenschlag pünktlich um 12 Uhr Burgbernheim erreicht.  Großen Respekt zollte Erster Bürgermeister Matthias Schwarz den Pedalrittern, die er vor dem Rathaus begrüßte,  dass sie trotz diesem miesen Wetter nach Burgbernheim geradelt sind. Eine besondere Freude bereitete er mit dem Bürgermeister- Sonderpreis - einem riesige Geschenkkarton mit Burgbernheimer Spezialitäten – einer Gewinnerin aus Dietersheim.  
Stadtgärtner führte zu den Streuobstwiesen

 Nach der Stärkung im Gasthaus Zum Hirschen und der Verlosung von weiteren attraktiven Preisen führte Stadtgärtner Ernst Grefig in die Streuobstwiesen. Sehr beeindruckt von seinen  interessanten Ausführungen und Anekdoten ging es am Nachmittag für die Pedalritter auf dem Aischtalradweg,  zurück über Bad Windsheim, Dietersheim, sodass sie pünktlich um 17 Uhr in der Kreisstadt wieder gelandet sind. 

Am meisten hat sich das Team des „Waldkindergartens“ um Frau Besold mit ihren Wurzelwichteln gefreut; denn nicht nur die Fünf- Euro-Startspenden der Radler in Höhe von 310 Euro landete in der Kindergartenkasse, denn sie wurden von Apotheker und Tourpaten Helmut Bauhof verdoppelt und zusätzlich nach oben gerundet.

Über die anhaltend große Beliebtheit seiner Benefiztouren konnte sich Helmuth P. Schuh freuen, hatten sich diesen im Juli und August auch bei großer Hitze jeweils mehr als 50 TeilnehmerInnen angeschlossen. Der Hauptgrund des Anstiegs dürfte mit der kräftig zugenommenen Zahl von eBike-Radlern zu erklären sein, so Schuh: „Gerade noch eine Hand voll ‚Normalradlern‘ sind gewöhnlich am Start“. 

In der Summe bedeuten die gestiegenen Teilnehmerzahlen auch mehr Spenden, die „eingefahren“ wurden. Wieviel insgesamt in diesem Jahr zusammengekommen sind, wird erst Anfang Dezember verraten. Dann findet die alljährlich symbolische Spendenübergabe, statt.  In diesem Jahr kommen, wie bereits mehrfach berichtet, die Jugendverkehrsschule, die Aktion Blaulicht, die Aktion Sternstunden sowie der Waldkindergarten in den Genuss.
 
Helmuth P. Schuh weist darauf  hin, dass die Solo-Radtouren noch bis einschließlich 30. Oktober gestartet werden können. In Neustadt gibt es bei Zweiräder Klör und Mehr und in Bad Windsheim in der Esso-Tankstelle während der üblichen Geschäftszeiten die Startunterlagen. 

nb

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