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21-jähriger Nürnberger gesteht Morde an Prostituierten

Ermittler gaben Details auf einer Pressekonferenz bekannt - 12.06.2017 17:24 Uhr

Die Prostituiertenmorde von Nürnberg scheinen geklärt. Der Tatverdächtige hat ein umfassendes Geständnis abgelegt. © News5


 Am Freitag gegen 17.40 Uhr hatte die Polizei den dringend tatverdächtigen Mann, Oberstaatsanwalt Alfred Huber spricht auf der Pk von einem "Felix R.", in der Jakobstraße festgenommen. Die Ermittler waren dem Mann über DNA-Spuren und anhand der ausgewerteten Telekommunikationsdaten auf die Schliche gekommen.

Der Mann soll demnach mit den beiden Frauen vor den Treffen telefoniert haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Er sitzt momentan in Untersuchungshaft.

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Polizei verteilt nach Prostituierten-Morden Fahndungsaufrufe

Nach den Morden an zwei Prostituierten in Nürnberg hat die Polizei am Freitagvormittag die Fahndungsaufrufe an Frauen aus der Szene verteilt, um sie über die Ereignisse zu informieren und sie zu warnen.


Der 21-Jährige steht im Verdacht, am 24. Mai eine 22-jährige rumänische Prostituierte ermordet zu haben. Rettungskräfte hatten die Frau nachts in einer brennenden Wohnung im sechsten Stock eines Nürnberger Mehrfamilienhauses gefunden.

Am Pfingstmontag soll er eine weitere Prostituierte, eine 44 Jahre alte Chinesin, umgebracht haben. Aufgrund der Spuren, die die Ermittler an den Tatorten ausgewertet hatten, gingen die Beamten von Anfang an davon aus, dass beide Taten zusammenhängen.

Felix R. hat die Morde gegenüber der Polizei gestanden, als Motiv gab er Streit um die Bezahlung der Frauen an.

Die Pressekonferenz zum Nachlesen:

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