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Abschiebe-Blockade gewaltsam aufgelöst: Kritik von Maly

Afghane sollte aus dem Unterricht heraus abgeschoben werden - 31.05.2017 16:00 Uhr

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Abschiebung: Tumulte bei Polizeieinsatz vor Berufsschule

Am Mittwochmorgen führte die Polizei einen jungen Schüler aus der Nürnberger Berufsschule am Stadtpark. Der 21-jährige Afghane sollte in sein Heimatland abgeschoben werden. Doch die Situation eskalierte.


+++ Die geplante Abschiebung eines auf Afghanistan stammenden Schülers hat massive Spontanproteste an einer Nürnberger Berufsschule ausgelöst.

+++ Bis zu 50 Schüler blockierten den Streifenwagen, mit dem der 21-jährige Flüchtling weggebracht werden sollte. In der Spitze demonstrierten 300 Menschen gegen die Abschiebung.

+++ Die Polizei musste die Sitzblockade gewaltsam auflösen. Dabei wurden neun Beamte verletzt - unter anderem wurden die Kräfte mit Flaschen und einem Fahrrad beworfen. Verletzte unter den Demonstranten sind der Polizei nicht bekannt.

+++ Oberbürgermeister Ulrich Maly kritisiert den Einsatz scharf. "Das geht gar nicht", sagt das Nürnberger Stadtoberhaupt.

Dieses Video zeigt die Sekunden, in denen die Sitzblockade aufgelöst wurde:

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