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Blutüberströmter Mann am Wöhrder See gefunden

Stiche am Oberkörper - Polizei vermutet Suizidversuch - 21.03.2017 08:18 Uhr

Noch am Montagabend sperrte die Polizei den Wöhrder See ab. © ToMa


Die Berufsfeuerwehr leuchtete das Ufer des Wöhrder Sees hell aus. © ToMa


Gegen 22.30 Uhr wurde laut ersten Informationen am Wöhrder Wiesenweg an der Ecke zum Weigelshofer Weg ein Mann mit mehreren Stichverletzungen am Oberkörper gefunden. Ein Notarzt, der umgehend ans Ufer des Wöhrder Sees gerufen wurde, verlegte ihn in eine nahegelegene Klinik. In der Nähe des Mannes wurde eine Waffe gefunden, ob es sich dabei um ein Messer handelt, wollte die Polizei am Montagabend nicht sagen.

Wie die Polizei inzwischen bekanntgab, handelt es sich bei der Tat mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Suizidversuch.


Anmerkung der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, außer sie erfahren durch die gegebenen Umstände besondere Aufmerksamkeit. Der Grund für unsere Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie 24 Stunden am Tag Hilfe und Beratung. Alternativ könne Sie sich auch an den Krisendienst Mittelfranken unter der Tel.-Nr. 0911 4248550 wenden. Durch die Möglichkeit von Hausbesuchen in ganz Mittelfranken und durch persönliche Gespräche (ohne Wartezeit und Terminvergaben) ergänzt der Krisendienst das Angebot der Telefonseelsorge.


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tl

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