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FAU: Maschinenbau und Informatik wandern nach Nürnberg

Auch Elektrotechnik und Teile des Chemie- und Bioingenieurwesens betroffen - 30.04.2015 16:35 Uhr

Neues Leben auf AEG: Dazu gehört künftig ein Standort der Technischen Fakultät der Uni Erlangen-Nürnberg. © Oliver Acker / www.digitale-luftbilder.de


Mit schnellen Schritten vorwärts: Der gesamte Maschinenbau, die Elektrotechnik, Informatik und Teile des Chemie- und Bioingenieurwesens werden auf den neuen Campus wandern.

Zur Verkündung vor Ort kam ein Großaufgebot an Ministern und Landtagsabgeordneten, denen die Universität ihre Pläne vorstellte. "Es ist unser gemeinsames Bestreben, zu München aufzuholen", sagte Bayerns Finanzminister  Markus Söder. "Hier wird ein Garching des Nordens entstehen."

Die Stadt, die im Norden an München angrenzt, ist der forschungsstärkste Standort der Technischen Universität München. Noch mehr Studenten als zunächst gedacht sollen durch den Umzug von Teilen der Technischen Fakultät künftig auf dem ehemaligen AEG-Gelände studieren. Bis zu 6500 sollen es werden, in elf Studiengängen, mit 36 Lehrstühlen. "Wir wollen und müssen hier viel Geld investieren", sagte Söder. "Das wird keine Kleckerleslösung, sondern ein wuchtiges Zukunftskonzept."

Der bayerische Innen- und damit auch Bauminister Joachim Herrmann sagte mit Blick auf den Umzug: "Die FAU wird sich in den nächsten 20 Jahren baulich komplett neu aufstellen." Das ist auch dringend nötig, da viele Gebäude in Erlangen dringen renovierungsbedürftig sind. "Ich habe den Eindruck, mit der neuen Unispitze geht das dynamisch voran." Seit April ist Joachim Hornegger neuer Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg."Wir hatten heute Gelegenheit mit Ministern und Landtagsabgeordneten vor Ort über unsere Pläne zu sprechen", sagte der Präsident. "Für uns steht die strategische Entwicklung im Vordergrund, mit dem Ziel eine Spitzenforschungsuniversität mit internationaler Strahlkraft zu werden."

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Christina Merkel

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