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Gibt es zu viele Tauben in Nürnberg?

ÖDP: Fütterungsverbot reicht nicht — 6,3 Millionen Euro für Straßenbahn - 11.12.2013 10:11 Uhr

Das bestehende Fütterungsverbot reicht nicht aus, um die steigende Zahl der Tauben in Nürnberg zu beschränken, meint ÖDP-Stadtrat Schrollinger. © Frank Leonhardt, dpa


Ein Antrag der ÖDP zur Bestandsregulierung der Stadttauben stand  im Umweltausschuss auf der Tagesordnung, der am Mittwoch, 11. Dezember, 15 Uhr, im großen Sitzungssaal, Fünferplatz 2, tagte. ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger ist jedenfalls der Ansicht, dass das in Nürnberg geltende Tauben-Fütterungsverbot nicht ausreicht, um die steigende Zahl der Tiere zu beschränken. Seinen Vorschlag, mittels Taubenhäusern auf Geburtenkontrolle zu setzen, lehnt die Verwaltung allerdings ab.

Diskutiert wurde auch über die Kritik an der "Fischtreppe", die in Hammer gebaut wird. Die Stadt hat das Vorhaben zwar, wie berichtet, trotz Bedenken genehmigt, sie plädiert jetzt aber für einen Probebetrieb. Zudem will man die N-Ergie dazu verpflichten, den weiteren Prozess zu beobachten und dabei mit den Fachstellen beim Bezirk Mittelfranken und Fischereiverein zu kooperieren.

Mit 6,3 Millionen Euro ist die Stadt beim Neubau der Straßenbahn zwischen Thon und Am Wegfeld dabei. Der Betrag soll von den Stadträten in der Sitzung des Werkausschusses Servicebetrieb öffentlicher Raum am 11. Dezember, 9 Uhr (Bauhof 9, Aula), abgesegnet werden. Weitere Punkte auf der Tagesordnung: Die Sauberkeit in der Fußgängerzone und das Beschleunigungsprogramm für die Straßenbahnlinie 4.

Die Situation der GBW-Mieter in Nürnberg beschäftigt die Stadträte in der Sitzung des Stadtplanungsausschusses am Donnerstag, 12. Dezember, 15 Uhr. Außerdem gibt die Verwaltung einen Bericht zur Entwicklung auf dem Gewerbeflächenmarkt. Darüber hinaus stehen verschiedene Bebauungspläne auf dem Programm. Unter anderem geht es um das von neuen Gewächshäusern bedrohte Ortsbild von Kraftshof und Neunhof sowie um das Viertel um die Herbststraße in Großreuth.

Der geplante Baubeginn der neuen Grundschule in St. Leonhard ist im Frühjahr 2014. Zusammen mit dem Neubau der Grundschule Viatisstraße sind das die größten Brocken im Bauprogramm, das dem Stadtrat in der Sitzung des Schulausschusses am Freitag, 13. Dezember, 9 Uhr, großer Sitzungssaal, Fünferplatz 2, von der Verwaltung präsentiert wird.
  

rs

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