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Großbrand in Firma am Nürnberger Hafen

Gebäude in der Antwerpener Straße stand in Flammen - 26.04.2013 10:45 Uhr

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Brand am Nürnberger Hafen 2013: Lagerhalle in Flammen

Eine Halle einer Entsorgungs-und Logistikfirma in der Antwerpener Straße am Nürnberger Hafen stand bereits im Jahr 2013 in Flammen. Polizei und Feuerwehr sperrten das Gebiet großräumig ab.


Wie die Polizei berichtet, wurde am Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr Alarm ausgelöst. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin mit einem Großaufgebot aus. Der Brand war gegen 20.45 Uhr gelöscht, allerdings liefen bis Donnerstagnacht noch Nachlöscharbeiten vor Ort.  Dafür wurde das Brandgut mit Radladern des Betriebs aus der Halle ins Freie gebracht und dort endgültig abgelöscht. Die Feuerwehr suchte zudem intensiv nach weiteren Glutnestern.

Der Brand war nach ersten Erkenntnissen in direkter Folge einer explosionsartigen Verpuffung in einer Papierschreddermaschine ausgebrochen. In diesem Bereich kam es dann auch zu der starken Rauchentwicklung.

Das etwa drei Hektar große Gelände wurde weiträumig gesperrt. Es sollen zehn Arbeiter beim Ausbruch des Brandes vor Ort gewesen sein. Dem ersten Anschein nach gab es aber keine Verletzten. Sorge hatten viele Bürger wegen der dunklen Rauchwolke, die vom Wind quer über Nürnberg getrieben wurde und kilometerweit zu sehen war. Laut Polizei hätten sich aber zunächst keine Hinweise auf eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung durch den Qualm ergeben.

Dunkler Rauch wabert aus der Lagerhalle am Hafen. © News5 / Grundmann


Die Feuerwehr war mit insgesamt rund 100 Einsatzkräften von allen Wachen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Gartenstadt, Werderau, Katzwang, Moorenbrunn und Worzeldorf im Einsatz. Fünf weiteren Freiwillige Feuerwehren sicherten für die Dauer des Einsatzes das restliche Stadtgebiet ab. Die Fachgruppe Beleuchtung des THW Nürnberg war mit rund 20 Mann an der Einsatzstelle tätig. Die Polizei sperrte das südliche Hafengebiet rund um die Antwerpener Straße aus Sicherheitsgründen ab.

Auch ein Statiker wurde hinzugezogen, da bei der betroffenen Halle Einsturzgefahr bestehen könnte. Ob dies aber tatsächlich der Fall ist, muss noch geklärt werden. Ersten vorsichtigen Schätzungen zufolge könnte ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sein.

Die Linzer Straße und die Preßburger Straße waren am späten Donnerstagabend noch komplett gesperrt. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

dw/bb/sh

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