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Historische Wohnanlage findet Fürsprecher

Stadtbild Initiative Nürnberg fordert den Erhalt der Häuser an der Schillingstraße — wbg will Ensemble abreißen - 07.09.2014 21:10 Uhr

Die Stadtbild-Initiative Nürnberg hält die 1919 bis 1920 gebaute Steinbühler Wohnsiedlung architektonisch und historisch für besonders bedeutend. Die vom Abriss bedrohte Häuserzeile müsse erhalten werden. © Foto: Eduard Weigert


Bei einem Vor-Ort-Termin präsentierte die Initiative drei Thesen, warum das Ensemble aus ihrer Sicht unbedingt zu erhalten ist: Zum einen, so Sprecher Elmar Hönekopp, sei die 1919 bis 1920 errichtete Anlage von großer architektonischer, historischer und städtebaulicher Bedeutung. Sie sei wichtiges Glied einer Kette ähnlicher Siedlungen, wie sie in der Gartenstadt, der Werderau oder am Rangierbahnhof zu finden sind.

Für die Stadtbild Initiative, die neben den Altstadtfreunden sowie den Vereinen Baulust und Geschichte für Alle in ihren Reihen auch Stadträte, Architekten, Bau- und Kunstexperten hat, spielen aber nicht nur bau- und stadthistorische Argumente eine Rolle. Die Anlage verfüge auch über ein stabiles Nachbarschaftsnetzwerk und Langzeitmieter, die sich mit „ihrer“ Siedlung identifizieren.

Zudem seien dort Sanierungsprojekte mit Bürgerbeteiligung sowie alternative Wohnformen gut vorstellbar. Daher, so das Fazit, müsse die wbg „die Weichen neu stellen und dem Stadtbild ein Ensemble von städtebaulicher und sozialgeschichtlicher Bedeutung bewahren“. 

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