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Männer verschanzen sich in Langwasser: SEK stürmt Haus

Polizei stellt Schreckschusspistole in Asylunterkunft sicher - 18.08.2017 22:17 Uhr

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SEK-Einsatz in Nürnberg: Männer verschanzen sich in Asylunterkunft

SEK-Einsatz am Freitagnachmittag in Nürnberg: Nachdem mehrere Schüsse zu hören waren, verschanzten sich mehrere Männer in einer Asylunterkunft in Langwasser. Spezialkräfte der Polizei stürmten das Haus und nahm drei Menschen fest.


Die Polizei sprach von einer "Bedrohungslage" - und riegelte sofort Teile Langwassers ab: Mehrere Männer, die sich in einer Asylunterkunft verschanzt hielten, sorgten am Freitagnachmittag für einen Großeinsatz der Polizei. Spezialkräfte waren im Einsatz, darunter das SEK und das Unterstützungskommando, kurz USK.

Zeugen schildern, ein Mann habe mit einer Waffe aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss gefeuert. Sie berichten von Schüssen, die durch die Straßen Langwassers hallten. Gegen 15.30 Uhr stürmte die Polizei das Gebäude in der Max-Brod-Straße und nahm dort drei Männer im Alter von 19, 22 und 30 Jahren fest. Auch die Tatwaffe, eine Schreckschusspistole, fanden die Spezialkräfte dort.

Verletzt wurde bei dem Zugriff niemand, betont die Polizei. Rechtliche Folgen drohen den drei Männern aber dennoch. Zwar ergaben sich bislang noch keine Hinweise auf eine konkrete Straftat, die Ermittler wollen die Hintergründe jetzt aber beleuchten. "Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd prüft nun mögliches strafrechtliches Verhalten der Männer", heißt es in einer Pressemitteilung.


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