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Mehr Platz, neue Optik: Das sind die neuen Busse der VAG

Neuzugänge für Verkehrsbetriebe: 4,4 Millionen Euro kosten die 16 Fahrzeuge - 15.03.2016 15:24 Uhr

VAG stellt 16 neue Busse für den Linienverkehr vor. Mit dabei: Michael Sievers Geschäftsbereichsleiter Buswerkstätte der VAG.

VAG stellt 16 neue Busse für den Linienverkehr vor. Mit dabei: Michael Sievers Geschäftsbereichsleiter Buswerkstätte der VAG. © Roland Fengler


Die 16 neuen Busse haben rund 4,4 Millionen Euro gekostet und werden vom Freistaat Bayern mit rund 400.000 Euro gefördert. Jedes Jahr fährt ein Bus ungefähr 60.000 Kilometer, das entspricht etwa dem eineinhalbfachen Erdumfang. Nach etwa 900.000 Kilometern Fahrleistung wird ein VAG-Bus gegen ein neues Fahrzeug ausgewechselt.

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Willkommen im Fuhrpark: VAG stellt neue Busse vor

Sechs Niederflur-Solobusse und zehn Niederflur-Gelenkbusse fahren in Zukunft auf Nürnbergs Straßen. Die neuen MAN-Fahrzeuge sind besonders geräuscharm und besitzen drei Türen. Die Schmuckstücke haben rund 4,4 Millionen Euro gekostet und werden vom Freistaat Bayern mit rund 400.000 Euro gefördert. Wir durften schon mal einen Blick auf die Neuzugänge werfen.


Die VAG-Busflotte besteht derzeit aus 178 Fahrzeugen: 96 Diesel-, 80 Erdgasbusse sowie zwei Hybridbusse. Zehn Altfahrzeuge sind im Schienenersatzverkehr der Straßenbahnlinien 4 und 6 während der Baumaßnahmen an der Hallertorbrücke unterwegs. Bei den 16 neuen Fahrzeugen handelt es sich um Dieselbusse, wie die VAG auf Nachfrage mitteilte.

VAG-Verantwortliche: "Das wirkt eleganter"

Das Design im Innenraum ist seit drei Jahren unverändert: Die Sitze sind in Rot gehalten, daneben dominieren Grau und Edelstahl an den Wänden und Haltestangen. "Das wirkt im Vergleich zur früheren bunten Mischung eleganter", sagt Michael Sievers, Geschäftsbereichsleiter Buswerkstätten bei der VAG.

Ein Niederflur-Solobus ist zwölf Meter lang, hat 27 Sitzplätze, vier zusätzliche Klappsitze sowie zwei Rollstuhlstellplätze. Er fasst höchstens 95 Fahrgäste. Neu gestaltet ist der hintere Teil des Fahrgastraums. Dort gibt es nun drei Stehplätze mit gepolsterten Anlehnflächen sowie eine Doppelsitzbank.

Ein Niederflur-Gelenkbus ist 18 Meter lang und kann maximal 147 Fahrgäste befördern. Er verfügt über 44 Sitz- und 103 Stehplätze, sechs zusätzliche Klappsitze, zwei Rollstuhlstellplätze und einen zweiten Kinderwagenplatz. Neu ist, dass die in Fahrtrichtung zeigenden Klappsitze an den Sondernutzungsflächen keine Notsitze mehr sind, sondern über eine größere Sitzfläche verfügen und in der ausgeklappten Position einrasten. 

Ute Wolf

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