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Nügida ist Geschichte: Islamfeinde sagen alle Demos ab

Neue rechtsextreme Gruppe gegründet - NoNügida übt weiter Kritik - 25.02.2015 18:21 Uhr

Hier nicht! Bei der bislang einzigen Nügida-Kundgebung setzten die Nürnberger in der Südstadt ein klares Zeichen gegen den örtlichen Pegida-Ableger. © Achim Bergmann


Nach der ersten Kundgebung war bei den Islamfeinden von Nügida eine Schlammschlacht ausgebrochen. Pegida distanzierte sich vom Nürnberger Ableger, weil hier ganz offensichtlich Neonazis mitmischten.

Einige Teilnehmer von Nügida scheinen sich derweil aber neu zu formieren: in einer rechtsextremen Gruppe, die sich "Schutzgruppe Nürnberg" nennt. Nach Angaben des Bündnisses NoNügida soll auf Facebook folgendes Motto ausgegeben worden sein: "Nach Nügida brauchen wir eine Bewegung … Kämpfer für Volk und Vaterland, für Blut und Boden!" Die Kommentare seien nicht nur antiislamisch, sondern auch antisemitisch, teilt NoNügida mit.

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Bilderstrecke zum Thema

Nügida trifft auf Anti-Nügida: Blockaden in Nürnberg

Der Nürnberger Pegida-Ableger Nügida trat am Rosenmontag zum ersten Mal öffentlich in Erscheinung. Vom Annapark zum Hiroshima-Platz wollten die Islamkritiker marschieren. Doch mehrere Gegenveranstaltungen blockierten den Demonstrationszug der Nügida-Anhänger: Unter anderem trafen beide Gruppen in der Gudrunstraße aufeinander. Es hagelte eine Menge Beschimpfungen und die Lager stachelten sich gegenseitig auf. Auch an vielen anderen Orten in Nürnberg wurde offensiv gegen den Nürnberger Pegida-Ableger protestiert.


 

sto

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