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Spektrum

29.07.2014 19:29 Uhr


Eine schöne Erinnerung: „Cry Freedom“ spielte in den 70er Jahren den Platzhirsch in der Fürther Rock-Szene. Zwischen 1976 und 1980 veröffentlichte die Band drei Langspielplatten, damals alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Die treibenden Kräfte waren Sänger Rudi Madsius und Schlagzeuger Klaus Braun-Hessing, beide heute noch in anderen Formationen aktiv. Jetzt gibt es eine „Anthology“ mit den besten Songs aus den Alben „Volcano“, „Sunny Day“ und Nobody’s Fool“. Die englischsprachigen Titel haben die Zeit erstaunlich gut überstanden. Blues, Rock und Jazz gehen eine unbeschwerte Liaison ein. Die CD ist nur per Mail erhältlich bei: braunhessing@msn.com radl

 


Songtitel wie „Crematory Melody“ sprechen für sich: Auf ihrer ersten CD „Agony and Ecstasy“ haben sich Silpha & The Corpseboners aus Stein dem Nischenthema HorrorPunk angenommen. Die 14 Lieder klingen aber weniger nach den Misfits denn nach düsterem Rock und Pop, bei dem auch mal ein Reggae-Zitat und ein verwehtes Saxofon-Solo seinen Platz finden. Die CD kommt in einem end-schicken Karton, bei dem viel gefaltet und gestaunt werden darf. Kein Wunder, soll doch der ein oder andere Musiker der Band im wirklichen Leben Design-Student sein . . . — www.contra-light-records.com gnad

 


Handgemachte Gute-LauneMusik haben sich Moonlight Crisis auf die Fahnen geschrieben – und fächern auf ihrer zweiten CD „Papermoon“ eine beachtliche Stilbreite auf. Bierjazz-Standards („Route 66”, „On The Sunny Side Of The Street”), komplett umgekrempelter Pop (Shocking Blues „Venus“) und Rock (der alte Canned-Heat-Gassenhauer „Going Up The Country“). Wobei vor allem die fränkischen Nummern („Bluesla“, „De Jalousie”) richtig gut gefallen. Erlaubt ist, was Spaß macht! — www.moonlightcrisis.de — oder auf dem Bardentreffen am Freitag ab 18 Uhr auf dem Andreij-Sacharow-Platz direkt beim Erzeuger. gnad

 


Es war eine Großtat, als Wolfgang Riedelbauch im letzten Jahr John Christopher Smiths Oratorium „The Seasons“ nach 200-jährigem Dornröschenschlaf wieder zur Aufführung brachte. Der BR hat die mitreißende Aufführung in der Sebalduskirche mitgeschnitten, und nun liegt das Konzertdokument als Doppel-CD vor. Das ausgezeichnete Barockorchester „La Banda“, der Festivalchor Musica Franconia und die Gesangssolisten Emma Kirkby (Sopran), Tim Mead (Countertenor), Hans Jörg Mammel (Tenor) sowie Markus Simon (Bass) haben sich mit Hingabe der spätbarocken Präziose angenommen. Ein Lob der Jahreszeiten, das auch Haydn gefallen hätte. (Christophorus) jv 

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