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Mittwoch, 20.06.2018

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Auerbach: Maria strahlt wieder

Muttergottes bei der Firma Steubl aufgefrischt - 10.05.2011 15:03 Uhr

Kostenlos aufgefrischt wurde die Marienstatue der Grotte, deren Blumenschmuck von Otto Horn immer angenehm ins Auge fällt. © Rühl


Die Mariengrotte wurde 1990 durch die Initiative ehemaliger Hopfenoher Bürger auf dem Auerbacher Gottesacker originalgetreu wiedererrichtet. Der ursprüngliche Plan der ehemaligen Hopfenoher – an der Spitze Johann Wittmann – die alte Mariengrotte abzutragen und in Auerbach wieder aufzubauen, konnte damals nicht realisiert werden, da die Steinquader dies nicht ausgehalten hätten. Der originalgetreue Nachbau wurde am 5. Mai 1990 im Rahmen einer Andacht eingeweiht. Die nach Ablösung und Krieg den Schulschwestern des Mutterhauses in Auerbach anvertraute Marienstatue kam damals in die neugebaute Grotte, die aus Bruchsteinen nachempfunden wurde.

Im Zusammenhang mit einer anonymen Spende kam die Statue zur Farbauffrischung in die Lackiererei Steubl. Der Senior-Chef wollte aber das Geld für die Maßnahme nicht annehmen. Franz Steubl ließ den Betrag dem Fatima-Kindergarten in Auerbach zukommen. Dies schilderte Otto Horn den Nordbayerischen Nachrichten. Der Auerbacher kümmert sich mit seinem „grünen Daumen“ seit Jahren um den farbenprächtigen Blumenschmuck, den er je nach Jahreszeit dort zu Füßen der Marien-Statue leuchten lässt.

Im Mai ist auch eine Andacht an der Grotte am Auerbacher Friedhof geplant. 

sarü

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