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Gitterplatten werden ins Erdreich gedrückt

Flugsportverein Pegnitz investiert 100 000 Euro in Verbesserungen auf dem Gelände am Zipser Berg - 13.11.2014 20:16 Uhr

Von diesen sogenannten Polyäthylengittern sollen insgesamt 9500 Quadratmeter verlegt werden. Eine bullige Walze sorgt dafür, dass die Gitter fest verankert werden. © Foto: Claus Volz


Seit Montag sind die Flieger um Vorsitzenden Dieter Eckert in ehrenamtlichem Einsatz dabei, Polyäthylengitter in der Größe von 1,20 mal 1,20 Meter auf der Landebahn zu verlegen.

Trevor Archer, Chef der schwäbischen Firma, hat persönlich die Aufsicht übernommen, doch sein Rat wird wenig, seine Arbeitskraft dafür um so mehr gebraucht, denn: „Die machen alles perfekt“, stellte er im Gespräch fest, so dass er nur einen Tag bleiben müsse. Einen zweiten Tag müsse er aber noch anhängen, reklamierte der Vorsitzende.

Als Vorbereitung mussten zunächst mit einem Kräder Unebenheiten beseitigt werden und dann konnte die Verlegung beginnen. Rund 9500 Quadratmeter der Platten werden verlegt, der größte Teil natürlich für die 750 Meter lange Landebahn.

Zahl „26“ weist die Richtung

Während die Elemente in schwarzer Farbe sind, ist die Fahrbahnmarkierung in Weiß gehalten und am Anfang steht die Zahl 26, zeigt dem Piloten die Richtung (260 Grad).

Diese Platten werden von einer schweren Walze ins Erdreich gedrückt, Gras kann weiter wachsen, doch durch die Befestigung wird der Landevorgang sicherer. Den „Eröffnungsstart“, so Dieter Eckert auf Nachfrage, werde es wohl erst im Frühjahr nächsten Jahres geben. Die schwäbische Firma ist mit ihrem patentgesicherten Befestigungssystem in ganz Europa im Einsatz und für Gibraltar hat man den nächsten Auftrag im Visier. 

vz

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