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Manche suchten nach einem Schnäppchen, andere nach einem Ersatzteil — und aus den Gesprächen mit den Betreuern wurde deutlich, dass die meisten Besucher Fachleute auf dem Gebiet der Fotografie sind.
Dazu drehte ein Filmteam des Bayerischen Rundfunks einen Beitrag, der bereits gesendet wurde. „Ich werde von den Leuten gefunden“, erklärte Kurt Tauber dem Fernsehjournalisten, „von Leuten, die ihre Sachen loswerden wollen weil es ihnen zu schade ist, sie wegzuwerfen.“
So habe er auch im Norden Deutschlands den alten Fotoladen aufgetrieben, der im Original in Plech zu sehen ist. Über 13000 Objekte, so der Sprecher im BR, liegen im Museum. Der größte Teil müsse noch sortiert werden. Von der Digitalkamera bis zu den Anfängen der Fotografie würde in Plech die ganze Geschichte der Fotografie gezeigt.
Die Besucher schauten sich mit Interesse die Arbeit der Fernsehleute an, doch wichtiger war ihnen das Stöbern in großen Kartons, wo Belichtungsmesser, Objektive, Kameragehäuse, Fototaschen und noch funktionierende Kameras zum Verkauf oder zum Tausch auslagen.
Zufrieden war ein Besucher, dass er eine Kamera gefunden hat, die zwar defekt ist, die er aber als „Ersatzteillager“ nutzt und damit sein eigenes Gerät wieder repariert.
Andreas Wolf und Andreas Pitrucha, ehrenamtliche Helfer im Museum kassierten die zwei Euro Eintritt und handelten den Preis für das eine oder andere Stück aus. Mit dem Erlös werden Ausgaben fürs Museum finanziert.
Das Team von Kurt Tauber musste den Besuchern zahllose Fragen beantworten. Da zeigte sich, dass die ehrenamtlichen Helfer exzellente Fachleute sind. Es gab natürlich auch einige Vorführungen.



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