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Auf dem Pferd nach Münster, um die Enkel abzuholen

Hans Watzl ist in Wassermungenau losgeritten, um ein Versprechen zu halten - 13.09.2017 09:00 Uhr

Hans Watzl reitet mit seinen Islandpferden Flüga und Solfari nach Münster und holt dort seine beiden Enkelkinder von der Schule ab. In drei Wochen will er bei Esther und Hannes sein. © Foto: Helmut Walter


Genau dies hat Hans Watzl aus Wassermungenau seinen beiden Enkeln aus Münster versprochen: dem achtjährigen Hannes und der sechs Jahre alten Esther.

Ganz unbedarft ist der leidenschaftliche Wanderreiter indes nicht, hat er doch bereits 2013 den neuntägigen Stafetten-Ritt quer durch Tschechien, neun Tage rund um Nürnberg, den Rieskrater-Ritt, den Arber-Ritt und weitere kleine Wanderritte bereits absolviert.

Jeder sechste Tag ist Ruhetag

Nun nutzt er die Zeit der Altersteilzeit-Freistellungsphase, sattelte seinen aus eigener Zucht stammenden sechseinhalbjährigen Wallach "Solfari" und die achtjährige Stute "Fluga" und ab geht’s über Ansbach, Rothenburg, Würzburg, Sauerland nach Münster.

Geritten wird täglich auf Nebenstraßen und Wirtschaftswegen zwischen 18 und 33 Kilometer. Wechselweise tragen die Pferde Gepäck oder Reiter, jeder sechster Tag ist Ruhetag. "Ich brauche nicht viel Gepäck", sagt der Pferdeliebhaber zuversichtlich, "ich kann mir selber helfen, die Pferde stehen an erster Stelle".

Am 2. Oktober am Ziel

Seit Januar plante der 62-jährige Maschinenbauingenieur eine passende Route, bei der sowohl er als auch seine Islandpferde entsprechendes Quartier finden. Wenn alles nach Plan läuft, steht Hans Watzl am Montag, 2. Oktober nach Unterrichtschluss vor der Bodelschwinghschule in Münster, lupft seine Enkel Esther und Hannes in den Sattel und heim geht’s zu deren Eltern in die nahegelegene Wohnung. 

HELMUT WALTER

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