Freitag, 18.01.2019

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Den Stromfressern im Haushalt auf der Spur

Vier Schwanstettener Familien beteiligen sich an Projekt von Energiebündel und Energieberatungsagentur - 18.03.2013 09:42 Uhr

Die Initiative zum Energiesparen stieß auf großes Interesse bei der Bevölkerung Schwanstettens. © Hahn


Personen und Familien aus der Marktgemeinde hatten sich schon im Vorfeld bewerben können, um an einem konkreten Projekt teilzunehmen. Aus mehr als 20 interessierten Familien aus Schwanstetten wurden vier ausgesucht. Bei ihnen werden an verschiedenen Stromverbrauchern Messgeräte installiert und der Stromverbrauch erfasst. Die Erfassung wird vom Markt Schwanstetten gesponsert und von der ENA durch eine begleitende Beratung und der Auswertung der Daten betreut.

Ausgewählt wurden Bewohner eines Neubaus, eines schon in die Jahre gekommenen Hauses, eines frei stehenden Einfamilienhauses und einer Doppelhaushälfte.

Mit Messgeräten und Logbuch

Doch auch die anderen Bewerber gingen nicht leer aus. Auch sie erhielten Messgeräte, die den Verbrauch erfassen. Darüber hinaus bekamen sie ein so genanntes Logbuch, mit dessen Hilfe sie den Verbrauch nach Datum und Gerät aufzeichnen können. Ziel des Projekts ist es, die „Stromfresser“ im Haushalt zu entdecken. In etwa vier bis sechs Wochen sollen die Ergebnisse ausgewertet sein.

Werner Emmer, der Vorsitzende des Energiebündels Roth-Schwabach und selbst ein Schwanstettener, stellte zu Beginn den von ihm geführten Verein, seine Ziele und die bereits durchgeführten Projekte vor. Ziel des Energiebündels ist es, dass die Stadt Schwabach und der Landkreis Roth bis zum Jahr 2030 nur noch durch selbst erzeugte Energie zu versorgen und sie damit von auswärtigen Erzeugern unabhängig zu machen. Zu den Aktionen zählten unter anderem eine Durchforstungsaktion im Staatsforstgebiet „Soos“ und ein Pumpenaustauschprogramm.

Dieter Tausch, der Leiter der ENA, zeigte in einem Vortrag, wo sich in einem Haushalt die kleinen und die großen „Energiefresser“ befinden können. Vor dem Hintergrund der Zunahme der Weltbevölkerung und des fortschreitenden Klimawandels betonte er, wie wichtig es ist, mit Energie vernünftig umzugehen.

Bürgermeister Robert Pfann war erfreut über die große Bereitschaft der Bevölkerung, an der Energiesparinitiative teilzunehmen.

  

anh

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