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StUB: Erlanger Stadtrat votiert für Beitritt zum Zweckverband

Bürger der Hugenottenstadt sollen in den Planungsprozess eingebunden werden - 18.03.2016 06:00 Uhr

Der Erlanger Stadtrat hat mehrheitlich für die Gründung des StUB-Zweckverbandes gestimmt. © nn


Rund zwei Wochen nach dem Bürgerentscheid zur Stadt-Umland-Bahn in Erlangen, bei dem sich mehr als 60 Prozent für die StUB ausgesprochen hatten, stand nun die Gründung eines Zweckverbands auf der Tagesordnung des Erlanger Stadtrats. Dieser sprach sich gegen die Stimmen von CSU, FWG und Barbara Grille von der ÖDP für einen Beitritt aus.

Dem Zweckverband werden neben Erlangen auch die Städte Nürnberg und Herzogenaurach angehören, die sich bereits vor einiger Zeit für einen Beitritt ausgesprochen hatten.

Bürger werden mit eingebunden

Nach seiner Gründung, die vermutlich noch in diesem Juli stattfindet, kann der Zweckverband in die vertiefte Planung des Projekts einsteigen. Ziel der Planung, die bis zur Phase der Genehmigungsplanung vorgenommen wird, ist das Planfeststellungsverfahren. Schon vorher werden jedoch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Erlangen in den Planungsprozess eingebunden.

Den Verbandsvorsitz wird die ersten beiden Jahre der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) übernehmen. Danach sollen aufeinander der erste Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach, German Hacker (SPD), und der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Ulrich Maly (SPD), folgen.

Die Stadt-Umland-Bahn soll die Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach (Landkreis Erlangen-Höchstadt) verbinden. Baubeginn könnte möglicherweise bereits in sechs Jahren sein.

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