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Bauer beschwört: "Für die Kurve lohnt es sich zu kämpfen"

Der Club-Verteidiger zollt den FCN-Fans größten Respekt - 22.12.2018 18:52 Uhr

Robert Bauer war begeistert von der Unterstützung der Club-Fans beim Spiel gegen Freiburg. © Sportfoto Zink/WoZi


Michael Köllner (Club-Trainer): "Die Mannschaft wollte, sie hat es immer wieder versucht, nur leider haben wir es nicht geschafft, ein Tor zu erzielen. Nachdem wir in der ersten Halbzeit auf Raute umgestellt haben, waren wir Herr im Haus. Wir waren da sehr druckvoll und präsent bei den zweiten Bällen. Aber klar: Wenn du ständig in die Box reinkommst, den Ball aber nicht über die Linie bringst, brauchst du dich nicht beschweren. Wir gehen jetzt sehr enttäuscht in die Pause. Aber wir greifen im Januar wieder an."

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Viel Blut, wenig Tore: Der Club unterliegt auch Freiburg

Ein Spiel, das es vom Verlauf her schon öfter gab in dieser Saison. Der Club rennt gegen Freiburg an, ist bemüht und kombiniert phasenweise wie ein Bundesligist. Was fehlt ist das Tor. Und das seit vier Spielen. Nun folgen Bilder, die einem kaum Freude auf das Weihnachtsfest machen.


Christian Streich (Freiburg-Coach): "Wir wussten, was auf uns zukommt. Nürnberg war anfangs abwartend, hat dann aber umgestellt. Uns stecken die harten letzten Wochen in den Knochen, in denen wir uns abgearbeitet haben. Das Standardtor hat uns natürlich geholfen. Danach hatten wir das Spielglück und einen sehr guten Torwart. Wir waren heute nicht die Besseren, aber die Glücklicheren."

Robert Bauer (FCN-Verteidiger): "Es war wie in den letzten Wochen: wir sind vorne zu harmlos. Wir hatten heute unsere Chancen, machen aber einfach das Tor nicht. Auch wenn wir jetzt schon lange auf ein Erfolgserlebnis warten: wir müssen an unserem Weg festhalten. Es gibt keinen einzigen bei uns, der sich schon aufgegeben hat. Es ist noch nichts verloren. Die Kurve steht nach wie vor hinter uns, größten Respekt dafür. Dafür lohnt es sich zu kämpfen."

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Jahresende auf Platz 18: Maue Noten für Nürnbergs Klassenkämpfer

Der Club wollte sich mit einem guten Gefühl in die Winterpause verabschieden. Durch das 0:1 gegen Freiburg bleibt Nürnbergs Herz- und Schmerzverein, der seit nunmehr elf Liga-Spielen sieglos ist, jedoch auf Platz 18 kleben. Die Noten für den Noch-Erstligisten fallen entsprechend ernüchternd aus.


Federico Palacios (Club-Angreifer): "Wir haben wieder ein ordentliches Spiel gemacht, waren teilweise die bessere Mannschaft, hatten mehr Ballbesitz, schaffen es aber nicht, ein Tor zu machen. Es waren heute klare Chancen dabei, aus denen man einfach mal ein Tor machen muss. Trotzdem darf man sich jetzt nicht aufgeben. Es geht nur zusammen: Spieler, Trainer, Fans. Ich hatte Gänsehaut, als ich nach dem Spiel in der Kurve war und die Fans für uns gesungen haben und uns angefeuert haben." 

tso

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