Dienstag, 18.12.2018

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Bitte weniger Fehler! Der FCN fühlt sich bereit für Bayer

Der Köllner-Club möchte kompakt auftreten - Goden winkt Startelf-Debüt - 01.12.2018 07:12 Uhr

Fliegende Flaschen und Fehlervermeidung: Der Club von Michael Köllner und Tim Leibold will am Montag gegen Leverkusen in die Erfolgsspur zurück. © Sportfoto Zink / DaMa


Böller der Woche, Folge 10: Abenteuertourismus 1. FC Nürnberg

Dass man seinen Bundesliga-Aufenthalt noch als Glück begreifen darf, daran erinnerte Michael Köllner während der Spieltags-Pressekonferenz, "auch von dieser Seite aus", sagte der Trainer, dürfe man alles betrachten. "Freude und Euphorie", die Köllner anführte, erhielten zuletzt allerdings schmerzliche Dämpfer, und am Montagabend (20.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de) ist mit Bayer 04 Leverkusen ein Team in Nürnberg zu Gast, das jederzeit in der Lage ist, dem Club die Grenzen aufzuzeigen.

Ein "Schwergewicht in Sachen Spielkultur" nennt Köllner die Werkself, "spannende Spieler" und eine "sehr gute Teamstruktur" zeichneten Bayer 04 aus. Seine Mannschaft müsse deshalb "weit über ihre Grenzen" gehen, "Herz und Kampfgeist“ zeigen und vor allem "Fehler minimieren". Von denen sah man, von hinten bis vorne, auch beim 2:5 auf Schalke wieder ein paar zu viel, und nicht nur Köllner weiß, dass "fast alle Mannschaften uns zu Fehlern zwingen können und werden". Das gehört zum Lernprozess, aber sich wiederholende Aussetzer "treffen uns hart" (Köllner).

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"Extrem kompakt" wünscht er sich die Seinen deshalb am Montag, wer dazu beitragen darf, ließ der Trainer wie üblich offen. Vakant ist die Position hinten rechts, weil Enrico Valentini noch länger ausfällt und Robert Bauer nach der Gelb-Roten Karte von Schalke gesperrt ist. "Sicherlich eine Option" sei Neuzugang Kevin Goden, ein 19 Jahre altes Talent ohne Bundesliga-Erfahrung, sehr viele andere Möglichkeiten gibt es nicht. Simon Rhein könne zwar "theoretisch alles spielen", so Köllner, rechter Verteidiger werde er am Montag aber nicht sein.

Im Tor steht wieder Fabian Bredlow, weil Christian Mathenia bis mindestens zur Winterpause fehlt. Patrick Klandt ist damit vorerst die Nummer zwei, für den Fall der Fälle sähe Köllner den Reservisten bereit. Klandt sei "erfahren, verlässlich und charakterstark", letzeres gelte aber für die ganze Mannschaft. "Ein starkes Team zeigt sich nicht nur im Erfolg", findet Köllner, "sondern auch in einer gewissen Durstrecke".

 

Hans Böller

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