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Club-Trainer fordert heute einen Sieg im Wildpark

Trotz Schäfer-Rückkehr: Kirschbaum bleibt in Karlsruhe die Nummer eins - 16.10.2016 06:00 Uhr

Alois Schwartz will mit dem Club den ersten Sieg seit 13 Jahren im Karlsruher Wildparkstadion erreichen. © dpa


Die T-Frage war am Freitag die wohl spannendste. Alois Schwartz, der neben der Auswahl der zehn Feldspieler auch für die Besetzung der Torhüter-Position zuständig ist, beantwortete sie eindeutig. Thorsten Kirschbaum, erklärte der Club-Coach, werde auch nach dem Trainingscomeback des verletzten Raphael Schäfer zwischen den Pfosten stehen. Und das nicht nur in Karlsruhe.

"Sehr stabil"

"Er hat seine Sache recht gut gemacht und ist auch von der Ausstrahlung her besser geworden", lobt der Trainer den zuletzt starken Keeper, der endlich die Sicherheit gefunden zu haben scheint, die ihm nach seiner Rückkehr zum FCN zuvor ein ums andere Mal gefehlt hatte. Man sei froh, dass Schäfer "wieder da ist", zum Kader stoßen werde und gegen den KSC auf der Bank sitzt. Doch im Wildpark wird die Wachablösung im Club-Tor gleichwohl amtlich: Kirschbaum ist die neue Nummer eins - er und seine Entscheidung, sagt Schwartz, seien "sehr stabil".

Mit dieser Personalentscheidung im Rücken will der 1. FC Nürnberg raus aus Wellental. Vom Liga-Betrieb hatte sich der Club mit zwei Erfolgserlebnissen in die Länderspielpause verabschiedet. In ihr - wenngleich beim 1:2 gegen den klassentieferen Jahn sicherlich keine A-Elf auf dem Platz stand - dann aber erneut einen besorgniserregenden Eindruck hinterlassen.

Besorgniserregend ist auch die Bilanz, mit welcher der FCN in Karlsruhe aufwartet: Der letzte dreifache Punktgewinn datiert aus dem August 2003, als der Club nach torloser erster Hälfte dank Toren von Sasa Ciric, Tommy Svindal Larsen und Pavel David 3:0 führte, die Hitzeschlacht letztlich aber doch nur knapp mit 3:2 gewann. "Der letzte Sieg in ist schon eine Weile her", weiß auch Alois Schwartz. Der Arbeitsauftrag, den der FCN-Coach daraus ableitet, ist klar. “Es wird mal wieder Zeit“, fordert Schwartz, zumal sein Team durch einen Auswärtserfolg in der Tabelle an punktgleichen Badenern vorbeiziehen könnte.

Einfach, erklärt Schwartz, werde das aber nicht: "Der KSC hat zu Hause noch kein Spiel verloren. Sie sind auch auf dem aufsteigenden Ast", betont Nürnbergs Trainer. Die Hausherren werden sich, obgleich sie im bisherigen Saisonverlauf erst fünf Treffer erzielt haben, "zu Hause nicht hinten reinstellen", prognostiziert der Trainer. "Da müssen wir hellwach sein und die Fehler nutzen", schiebt Schwartz hinterher. Wie man Fehler ausnutzt, weiß der FCN durchaus. In den bisherigen acht Zweitliga-Runden traf der Tore-Club insgesamt 14 Mal und in letzten 29 Spielen zumindest einmal. Das letzte Mal, dass ihm keine Bude gelang, war im November des Vorjahres - im Heimspiel gegen Karlsruhe.

Der Oberschenkel macht Teuchert Probleme

Dass es im Vergleich zum 2:0 gegen Union Berlin Veränderungen in  Nürnbergs Startformation geben wird, steht fest. Handarbeiter Edgar Salli fehlt Gelb-Rot-gesperrt. Als Ersatz für den kopflosen Kameruner auf der Bahn kommen Tim Leibold, der seine Adduktorenprobleme weitgehend überwunden hat, und Rurik Gislason in Frage. Der Isländer habe trotz einer unbefriedigenden Leistung beim Test gegen Regensburg "sehr ordentlich trainiert", sich dabei “richtig reingehauen“. Auf der Kippe könnten derweil die Einsätze von Shawn Parker und Cedric Teuchert stehen. Ersterer war unlängst im Training umgeknickt. Der gebürtige Coburger Teuchert, gegen Berlin Schütze zum 2:0, plagt sich mit einer Oberschenkelverhärtung herum.

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apö / la

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