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Club-Youngster Löwen: 1,88 Meter Vielseitigkeit

Mit dem jungen Talent steigt beim 1. FC Nürnberg die Variabilität - 14.03.2017 06:21 Uhr

"Er hat gezeigt, dass er bereit ist": Die Kollegen loben Eduard Löwen.

"Er hat gezeigt, dass er bereit ist": Die Kollegen loben Eduard Löwen. © Zink


Ob dieser Eduard Löwen einer wäre für die U21 des 1. FC Nürnberg, darüber hat Michael Köllner im letzten Jahr lange nachgedacht. Darüber auch, ob sie so einen wirklich brauchen können. Löwen spielte damals für die A-Jugend des 1. FC Saarbrücken und Zweifel, ob er höheren Ansprüchen genügen kann, hatte nicht nur Köllner, der damals seine erste komplette Saison als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums plante. Irgendwann haben sie ihn dann verpflichtet, etwas an diesem heute 20-Jährigen hat ihnen gefallen.

Verpflichtet worden war Löwen im Sommer als Innenverteidiger. Auf dieser Position machte er auch erstmals auf sich aufmerksam, als er in einem Testspiel der Profis beim TSV Kornburg herausragte. Danach durfte Löwen auch noch mit Alois Schwartz ins Trainingslager an den Chiemsee, musste sich dann aber doch bald wieder in die U21 verabschieden.

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Noten für den FCN: Ein Streitfall beim Wiederbelebt-Club

Durchatmen, endlich wieder gewonnen! Gegen Arminia Bielefeld holt der 1. FC Nürnberg nach zuletzt vier sieglosen Spielen wieder drei Punkte - und zudem den ersten Heimsieg des Jahres. In Spiel eins unter Michael Köllner war der FCN die deutlich aktivere Mannschaft und schlug Bielefeld verdient. Die Noten sind ordentlich. Bei einem Spieler sind sich allerdings unsere Redaktion und die des kicker uneinig.


Da hat ihn Köllner erwartet und ihn fast überall spielen lassen: "Der war bei mir sogar Mittelstürmer und hat seine Tore gemacht", sagt Köllner heute. Bei den Profis hat er während seiner Premiere gegen Bielefeld im offensiven Mittelfeld gespielt, weil Köllner "mehr Schwung und Schub" ins Nürnberger Spiel bringen wollte. "Er hat uns richtig gutgetan, mit seiner Art, mit seiner Präsenz", sagt Köllner.

Selbst darf Löwen noch nicht über seinen Sonntag sprechen. Beim Club achtet man darauf, dass keiner nach nur einem Zweitligaspiel verrückt wird, und vermutet, dass die Gefahr, verrückt zu werden, rapide steigt, wenn einer mit Journalisten spricht.

Wahrscheinlich aber würden schon die Worte, die Köllner am Tag nach dem Spiel findet, reichen, um Löwen demütig bleiben zu lassen. "Er wird auch wieder in der U 21 spielen, es ist nicht so, dass er sich bei uns festgespielt hat", sagt Köllner, "du musst einen Spieler auch mal ein, zwei Wochen rausnehmen, damit er vom Kopf her wieder zur Ruhe kommt." 

Fadi Keblawi

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