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Colak wird nicht mehr für den FCN spielen

Lechia Gdansk zieht die Kaufoption für den ausgeliehenen Stürmer - 09.06.2015 05:59 Uhr

Tschüss, Club: Der junge Angreifer Antonio-Mirko Colak bleibt bei Lechia Gdansk. © Sportfoto Zink / WoZi


"Lechia hat die Kaufoption gezogen", bestätigt Wolfgang Wolf, beim Club offiziell Abteilungsleiter Fußball und unter anderem mit für die Personalauswahl zuständig. Dass der Club die Kaufoption hätte kontern können, ist eine Fehlinformation und schlichtweg falsch. Antonio-Mirko Colak, der durchaus talentierte Angreifer mit deutschen und kroatischen Wurzeln, wird also nicht mehr für den Club stürmen.

Mariusz Stepinski, der vergangene Saison an Wisla Krakau verliehen war, kehrt hingegen nach Nürnberg zurück, wird aber wohl nicht bleiben. Den 20-Jährigen wollen sie erneut verleihen, um ihm Spielpraxis zu ermöglichen, die er in Nürnberg nicht bekommen würde.

Genau deswegen wechselte auch Antonio-Mirko Colak im Spätsommer nach Polen. In der Vorbereitung hatte er zehn Tore geschossen für den Bundesliga-Absteiger, darunter auch zwei viel beachtete gegen den FC Valencia. Colak stritt sich nach offizieller Darstellung mit Tomas Pekhart um einen Platz im damaligen Kader, konnte sich aber nicht behaupten und sollte deshalb lieber gehen.

Gislason kommt

Somit bringt er dem Ex-Verein ein paar Euro ein, die Ablöse ist festgeschrieben. Manche im Umfeld werden Colak vermissen, der im Oktober 2013 beim 1:1 in Frankfurt ein furioses Bundesliga-Debüt gab, in seinen anderen sechs Einsätzen aber nicht nachweisen konnte, besser zu sein als ein paar andere. Bei Lechia Gdansk lief es hingegen überwiegend gut für den 21-Jährigen. Die Frage, ob er im Sommer auch den Club verstärkt hätte, ist jetzt nicht mehr zu beantworten.

Nur noch Formsache ist nach Informationen der Nürnberger Nachrichten hingegen die Verpflichtung des Isländers Rurik Gislason vom FC Kopenhagen; sollte die medizinische Untersuchung positiv verlaufen, wird der 27-jährige Offensivspieler einen Vertrag unterschreiben, freilich wohl erst nach dem wichtigen EM-Qualifikationsspiel am Freitag in Reykjavík gegen Tschechien. 

Wolfgang Laaß

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