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Fast 30 Millionen Euro Umsatz: Kleeblatt vermeldet Gewinn

Am Laubenweg ist man mit dem Geschäftsjahr rundum zufrieden - 26.11.2018 19:00 Uhr

Holger Schwiewagner, Geschäftsführer beim Kleeblatt, blickt auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. © Sportfoto Zink / WoZi


49.000 Euro vor Steuern beträgt der Gewinn der Fußballabteilung der SpVgg Greuther Fürth im abgelaufenen Geschäftsjahr. Im Vorjahr hatte das Kleeblatt erstmals nach neun Jahren rote Zahlen geschrieben, rund 770.000 Euro waren es damals. Der Umsatz von 29,3 Millionen Euro stimmt Geschäftsführer Holger Schwiewagner ebenso positiv: "Wenn wir uns Richtung 30 Millionen bewegen, sind wir auf dem richtigen Weg." Vergangenes Jahr gaben der damalige Geschäftsführer Helmut Hack und er die Zielsetzung aus, die 30-Millionen-Grenze innerhalb von drei Jahren zu knacken.

In Zukunft höhere Zuschauereinnahmen

Außerdem stiegen die Fernseheinnahmen auf 13,3 Millionen, davon 1,4 Millionen als Bonuszahlung der Deutschen Fußball-Liga, weil die Spielvereinigung in Deutschland ausgebildeten Spielern unter 23 Jahren die meisten Einsatzminuten im Ligavergleich ermöglichte. Schwiewagner stellt jedoch auch klar, dass derart hohe Transfersummen nicht nach jeder Saison zu erzielen seien: "Wir können und wollen nicht jedes Jahr so hohe Transfererlöse erzielen. Unter der Wirtschaftlichkeit darf die Kaderplanung nicht leiden."

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Positive Zahlen, gute Laune: Mitgliederversammlung beim Kleeblatt

Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab die SpVgg Greuther Fürth am Montag Einblicke in die aktuelle wirtschaftliche Situation der Fußball-KG. Und die Zahlen, die Geschäftsführer Holger Schwiewagner präsentierte, sorgten für gute Laune. Neben dem neuen Kleeblatt-Vizepräsidenten Volker Heißmann war auch der langjährige und frühere Präsident Helmut Hack dabei.


Einsparpotenzial sieht Finanzvorstand Dirk Weißert bei der Stadionpacht an die Sportstätten Ronhof GmbH, die Aufwendungen wurden reduziert. Steigerung erwarten sie sich in Fürth bei der Vermietung der Haupttribüne im Ronhof - schon jetzt sind 240 Veranstaltungen pro Jahr mit einem mittleren sechsstelligen Betrag einträglich - und von höheren Zuschauereinnahmen. Stolz ist man in Fürth weiterhin auf die hohe Eigenkapitalquote von 64 Prozent. Weißert betont: "Einige Zweitligisten haben sogar ein negatives Eigenkapital."

Termin für Wintertrainingslager steht

Daneben hat das Kleeblatt die Verträge für das Wintertrainingslager fixiert. Im Januar 2019 bereitet sich die Mannschaft von Trainer Damir Buric im Cornelia Diamond Resort im türkischen Belek vor. Die Abreise steht am 7. Januar von Albrecht-Dürer-Flughafen an, am 15. Januar soll es zurück nach Franken gehen. Die Trainingseinheiten werden auf einem der hoteleigenen Fußballplätze stattfinden. "Wir haben uns die Anlage angeschaut und finden dort sehr gute Trainings- und Regenerationsmöglichkeiten vor", wird Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi auf der Vereinswebsite zitiert.

Das erste Pflichtspiel im kommenden Jahr findet am Dienstag, den 29. Januar zu Hause gegen den FC Ingolstadt (20.30 Uhr) statt. Weitere Termine der Vorbereitung werden sollen rechtzeitig auf der Kleeblatt-Homepage bekanntgegeben werden.

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Licht und Schatten: Die Noten für das Last-Minute-Kleeblatt

Beim unterhaltsamen 3:2 gegen Magdeburg machten couragierte Gäste über weite Strecken die Musik. Den Schlussakkord setzte jedoch die Spielvereinigung, die sich nach drei sieglosen Spielen wieder einmal ausgiebig freuen durfte. Dann waren Sie gefragt: Wir wollten von Ihnen wissen, wie Sie die Leistung der Kleeblatt-Kicker bewerten - und hier ist die Auswertung!


 

Martin Schano

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