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Hasebe verstärkt den 1. FC Nürnberg

Japaner wechselt vom VfL Wolfsburg in die Noris - 01.09.2013 11:40 Uhr

Wird in den nächsten drei Jahren für den 1. FC Nürnberg spielen: Makoto Hasebe.

Wird in den nächsten drei Jahren für den 1. FC Nürnberg spielen: Makoto Hasebe. © VfL


Der Abgang von Timmy Simons in der Sommerpause kam überraschend für die Verantwortlichen am Valznerweiher. Steine in den Weg wollten sie ihrem Fixpunkt im Mittelfeld allerdings keine legen, weshalb der Belgier zum FC Brügge in seine Heimat wechseln durfte. Die Lücke wollte man beim Club mit Spielern aus den eigenen Reihen schließen.

Nach der Vorbereitung und den ersten Pflichtspielen sahen Sportvorstand Martin Bader und Coach Michael Wiesinger aber doch noch einmal Handlungsbedarf im defensiven Mittelfeld. Die Wahl fiel auf Makoto Hasebe vom VfL Wolfsburg. Dieser hatte in der VW-Stadt namhafte Konkurrenz in Person von Luiz Gustavo, der vom FC Bayern München geholt wurde, bekommen und ist dadurch ins zweite Glied gerückt. Eine denkbar ungünstige Situation für den Kapitän der japanischen Nationalmannschaft im Hinblick auf die kommende Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Abgeben wollten "Wölfe"-Manager Klaus Allofs und VfL-Trainer Dieter Hecking, ehemaliger Club-Coach, den Mittelfeldspieler allerdings nicht. Der Transfer schien eigentlich schon geplatzt. Am Freitagabend nun die Kehrtwende: Gegenüber der Nürnberger Zeitung bestätigte Bader, der nochmals das Gespräch mit Hecking gesucht hatte, die Einigung mit dem VfL.

Für Hasebe greift der Club - für seine Verhältnisse - tief in die Tasche. Wie kolportiert wird, überweist der 1. FC Nürnberg zwischen zwei und drei Millionen Euro in die VW-Stadt. Am Sonntag wird der 29-Jährige in der Noris erwartet. Am Montag folgt dann die obligatorische sportärztliche Untersuchung. Besteht Hasebe diese, setzt er seine Unterschrift unter einen Dreijahres-Vertrag.

Martin Bader zeigte sich ob des gelungenen Transfer äußerst erfreut: "Makoto kennt die Bundesliga, spricht perfekt Deutsch und ist als Kapitän der japanischen Nationalmannschaft eine absolute Persönlichkeit", sagte Bader gegenüber der NZ, "er hilft uns sofort weiter."

Im Winter 2008 holte der damalige Wolfsburger Trainer Felix Magath, den Mittelfeldakteur von den Urawa Diamonds in die Bundesliga. Seitdem absolvierte er 134 Spiele in Deutschlands höchster Spielklasse, erzielte fünf Treffer und bereitete 15 weitere vor. Zudem zieren 71 Länderspiele die Vita des Japaners. 

fsw/U.D.

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