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Spontan bis hinter Greding

Für den Termin beim Physiotherapeuten biss Triathlet Michi Hofmann auf die Zähne - 28.05.2012 00:02 Uhr

PLEINFELD  - Michi Hofmann hat eine sehr intensive Trainingswoche hinter sich. Zwei lange Radeinheiten am Mittwoch und am Samstag haben ihn besonders gefordert. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Spaß beim Training, auch wenn es sechs Stunden dauert: Triathlet Michi Hofmann.
Spaß beim Training, auch wenn es sechs Stunden dauert: Triathlet Michi Hofmann.
Foto: Mark Johnston
Spaß beim Training, auch wenn es sechs Stunden dauert: Triathlet Michi Hofmann.
Spaß beim Training, auch wenn es sechs Stunden dauert: Triathlet Michi Hofmann.
Foto: Mark Johnston

"Das war schon eine intensive Woche" - so beschreibt Michael Hofmann die zurückliegenden Tage. Das ist auch kein Wunder: Einer Sechs-Stunden-Tour mit Kumpel Bernd Eichhorn am Mittwoch folgten normale Trainingseinheiten am Donnerstag und Sonntag sowie, am Samstag, eine Fahrt bis hinter Greding. Letztere war zugegebenermaßen nicht geplant.

Vorgesehen war eigentlich nur die normale Challenge-Runde, 86 Kilometer unter Wettkampfbedingungen. Mit den Radfreuden Hilpoltstein ging es danach jedoch noch auf ein kurzes Zeitfahren, bevor sich Michi Hofmann noch auf den Weg zu Physiotherapeut Rainer Wittmann machte, der hinter Greding wohnt. Die Wade zwickt Michi Hofmann nämlich schon seit geraumer Zeit, und der Pfingstsamstag war die letzte Chance auf einen Termin vor Wittmanns Pfingsturlaub. Also hieß es: Schmerzen ertragen oder die Runde verlängern. Michi Hofmann nahm es sportlich - und fuhr los.

Insgesamt war er fast sechs Stunden unterwegs. Am meisten zu schaffen machte dem 31-Jährigen jedoch nicht etwa die unerwartet lange Tour, sondern vielmehr der Wind, der ihm dabei ins Gesicht blies. "Wenn das am Tag des Wettkampfes auch so ist, wird es spaßig - und die Radzeiten schlechter", erzählt er mit einem Schmunzeln.

Ansonsten hat es aber wieder Spaß gemacht. Wie fast immer eigentlich: Trotz aller Anstrengung genießt der erfahrene Triathlet die langen Unterhaltungen mit den Begleitern, und auch was um ihn herum auf den Feldern und Wiesen passiert, kriegt Hofmann durchaus mit. "Es macht Spaß, draußen an der frischen Luft zu sein, die Natur zu genießen. Das gibt mir viel Energie für den Wettkampf", sagt er. Am 8. Juli wird das auch so sein. Es sind noch 41 Tage bis zum Challenge in Roth.

Bilderstrecke zum Thema
Seit seiner Kindheit dreht sich Michi Hofmanns Leben um Triathlon. Geboren und aufgewachsen zwei Kilometer Luftlinie vom früheren Schwimmstart des Rother Langdistanz-Triathlons entfernt, wurde er früh von der Faszination dieser Sportart gepackt. Seitdem reiht er Erfolg an Erfolg. Selbst seinen Beruf als Feuerwehrmann verdankt er dem Triathlon: Ein anderer Athlet brachte ihn bei einem Gespräch zufällig auf die Idee.

 

Gary Cunningham


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Zum Thema
Unsere drei Athleten für Roth



Kurzbeschreibung:
Der Challenge Roth ist der populärste Langdistanz-Triathlon in Deutschland. Wir begleiten drei Athleten auf ihrem Weg zum Wettkampf - vom 10. März bis zum 8. Juli 2012. Porträtiert werden der blinde, sehr erfahrene Triathlet Jeffrey Norris, der Profi-Triathlet Michi Hofmann und Katja Bartsch, die im Juli in Roth ihr Debüt auf der Langdistanz gibt.

Themenarchiv "Challenge Roth"
Zum Thema
Auf_den_Fersen_schneller_Männer_1henning.jpg
Turnus:
jährlich
Termin:
14.7.2013


Kurzbeschreibung:
Jährlicher Triathlon-Wettbewerb in Roth über die klassische Ironman-Distanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42 km Laufen.

Vorläufer war der Ironman Europe, der von 1988 bis 2001 ausgetragen wurde. Von 2002 bis 2009 fand der Triathlon Roth als Quelle Challenge Roth (QCR) statt und heißt seit 2010 - nach der Quelle-Insolvenz - Challenge Roth. Mittlerweile hat sich der Challenge zur internationalen Wettkampf-Serie erweitert.

Wir begleiten drei Triathleten auf dem Weg zum Challenge
Veranstalter:
Felix Walchshöfer
Besucher:
200.000 Zuschauer im Jahr 2012; 180.000 im Vorjahr
Teilnehmer:
3200 Einzelstarter und rund 2000 Staffelmitglieder im Jahr 2012