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Vertragsauflösung! Schröck ist beim Kleeblatt Geschichte

"Stephan hat in Fürth einen besonderen Stellenwert, das ist uns bewusst" - 15.04.2017 11:34 Uhr

Hängt das Kleeblatt-Trikot an den Nagel: Stephan Schröck wird nicht mehr für Fürth auflaufen. © Sportfoto Zink / MeZi


Das vermeldete der Fußball-Zweitligist am Samstagvormittag. "Wir haben gute und respektvolle Gespräche geführt und dabei diese Lösung erarbeitet. Stephan hat hier in Fürth einen besonderen Stellenwert, das war und ist uns bewusst", lässt sich Fürths Manager Ramazan Yildirim auf der vereinseigenen Website zitieren.


+++ Stephan Schröck, der verhinderte Held - ein Kommentar +++


Mit diesem 15. April 2017 endet eine intensive Verbindung zwischen dem emotionalen Flügelflitzer und der Spielvereinigung. Aus der Jugend schaffte der gebürtige Schweinfurter den Sprung zu den Profis, mit denen er 2013 den historischen Aufstieg in die 1. Bundesliga feierte - um sich dann der besseren Perspektive wegen nach Hoffenheim zu verabschieden.

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Flügelflitzer und Zaungast: Stephan Schröck beim Kleeblatt

Er kam 2001 von der DJK Schweinfurt in die Jugendabteilung der SpVgg, war Teil einer U19 mit Daniel Adlung und Nicolai Müller und feierte wenig später sein Profidebüt. Über ein Jahrzehnt wirbelte Stephan Schröck in Weiß und Grün. Wir blicken zurück auf eine bewegte Karriere rund um den Ronhof.


Dort kam der Sohn einer philippinischen Mutter und eines deutschen Vaters jedoch nur spärlich zum Zug, so dass - über den Umweg Frankfurt - seine Rückkehr in den Ronhof vorgezeichnet war. 2014 unterschrieb er einen Vierjahresvertrag in Fürth, der nun aufgelöst wurde. Nach einem Intermezzo beim philippinischen Erstligisten Ceres-La Salle FC durfte sich "s'Schröckla" nur noch in der zweiten Mannschaft der Spielvereinigung zeigen.

"Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die ich insgesamt bei der Spielvereinigung gehabt habe und werde viele tolle Momente mitnehmen", bilanziert der 30-Jährige. "Ich wünsche dem Verein und allen Fans von Herzen weiterhin viel Erfolg und werde dem Kleeblatt selbstverständlich auch in Zukunft die Daumen drücken."

Dem stets für emotionale Botschaften empfänglichen Facebook-Publikum öffnete er sich noch ein bisschen mehr: "Auf dem Papier bin ich nun zwar keiner mehr, aber im Herzen werde ich immer - ein Fädder sein!"

 

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