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Stall brannte in Rohrach: Feuerwehr rettet 18 Rinder

Großfeuer richtet mindestens 350.000 Euro Schaden an - 28.07.2016 12:06 Uhr

Feuerwehr als Lebensretter: 18 Rinder und Kälber konnten aus dem brennenden Stall gerettet und in Sicherheit gebracht werden. © Jürgen Eisenbrand


Um kurz nach 7 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein, die Wehr aus Degersheim-Rohrach war naturgemäß als erste vor Ort. Nach und nach trafen auch die aus Döckingen, Meinheim, Heidenheim, Treuchtlingen, Hechlingen am See, Hohentrüdingen, Polsingen, Auernheim und Markt Berolzheim ein. Ebenso mehrere Rettungswagen des BRK mit insgesamt neun Personen Besatzung sowie eine Polizeistreife. Auch Gunzenhausens Polizeichef Harald Eckert eilte zum Brandort — und wusste schon beim Losfahren genau, wo er hin musste: „Die Rauchsäule war schon von Gunzenhausen aus zu sehen“, sagte er dem Altmühl-Boten.

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Stall in Rohrach wurde Raub der Flammen

Trotz eines Großeinsatzes mit 15 Fahrzeugen und 110 Kräften konnte die Feuerwehr nicht verhindern, dass ein Stall in Rohrach (Kreis Weißenburg-Gunzenhausen) ein Raub der Flammen wurde. Geschätzter Schaden: 250.000 Euro. Immerhin: 18 Rinder wurden gerettet, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und einen modernen Stallanbau verhindert.


Mit vereinten Kräften und unter der Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor (KBI) Eduard Ott (Gunzenhausen) hatte die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle — auch wenn eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes die Brandbekämpfung erschwerte: „Da muss man aufpassen, dass man keine Stromschläge bekommt“, erläuterte KBI Norbert Becker (Treuchtlingen) das Problem.

Unter dem Gewicht der Solarpanels stürzte schließlich der Dachstuhl des Stalls zusammen, ein Bagger musste die Überreste der Kollektoren wegschaffen, damit die Feuerwehr an letzte Brandherde in der Decke herankamen. Das Gebäude muss nach Ansicht von Beobachtern vor Ort wohl abgerissen werden, die Kriminalpolizei ermittelt die Ursache des Brandes.

  

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