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Asien-Festival soll weiter wachsen

Mehr als 100 Aussteller und Händler bei Südstadt-Markt - Große Bandbreite - 11.07.2007

Schmuck, Textilien und andere Waren bieten die Ausstellerinnen auf diesem Thailand-Stand feil. Das südostasiatische Land hatte bereits bei der «Freizeit 2007» im Februar im Messezentrum große Aufmerksamkeit gefunden.

Schmuck, Textilien und andere Waren bieten die Ausstellerinnen auf diesem Thailand-Stand feil. Das südostasiatische Land hatte bereits bei der «Freizeit 2007» im Februar im Messezentrum große Aufmerksamkeit gefunden. © Eduard Weigert


Vereine und kommerzielle Anbieter hatten für ein buntes Gemisch an Waren und Spezialitäten samt typischer Dekoration gesorgt - und die Geschmacksreise führte von den Philippinen über Thailand und China bis nach Japan. Auch das Publikum ließ eine große Bandbreite erkennen und schien keineswegs an bloßem Billigkonsum interessiert. Mit genau 105 Ständen hatten sich die Veranstalter sogar noch eine Zugabe zum ursprünglichen Limit von 100 Buden genehmigt. Damit aber hatte die «Asia Spirit» den verfügbaren Platz bis zum letzten Quadratmeter ausgereizt; zeitweise herrschte arges Gedränge - und die Müllberge zwangen zu einer größeren Reinigungsaktion.

Dass die beteiligten Händler bis aus Köln und Düsseldorf kamen und weitere Interessenten diesmal nicht mehr zum Zuge kommen konnten, werten Olaf Klumpp-Leonhard vom Wirtschaftsreferat und Eike Knall von der Agentur A-Events als klares Indiz für die bereits jetzt erkennbare überregionale Anziehungskraft und das vorhandene Wachstumspotenzial.

Gegenüber dem Kommerz sei die Kultur allerdings noch etwas zu kurz gekommen, lautete eine kritische Einschätzung im Rückblick. Auch das Erscheinungsbild lasse sich noch verbessern, heißt es, vor allem im Hinblick auf die Werbeflächen der Sponsoren.

Sollte Asia-Spirit weiter wachsen, käme eine Erweiterung entweder in östlicher Richtung in Betracht, also eine Einbeziehung zumindest eines Teils des Nelson-Mandela-Platzes, oder nach Süden zum Aufseßplatz. Und die Kooperationsmöglichkeiten sind noch längst nicht ausgeschöpft: Zum selben Zeitpunkt, aber in der Altstadt, hatte sich das Nürnberger Konfuzius-Institut der Öffentlichkeit vorgestellt. Und ein großes Gastspiel von Künstlern aus der Partnerstadt Shenzhen ist erst für den 26. Juli auf dem Hauptmarkt angesetzt. 

Wolfgang Heilig-Achneck

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