11 Orte in Nürnberg, die man im Herbst gesehen haben muss

23.2.2021, 15:42 Uhr
Ursprünglich hieß er Ludwig-Donau-Main-Kanal und verband den Main bei Bamberg mit der Donau bei Kelheim. Heute ist der Alte Kanal Nürnbergs schönstes Naherholungsgebiet, finden Jo Seuß und Dietmar Bruckner, die Autoren des Buchs
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Der Alte Kanal

Ursprünglich hieß er Ludwig-Donau-Main-Kanal und verband den Main bei Bamberg mit der Donau bei Kelheim. Heute ist der Alte Kanal Nürnbergs schönstes Naherholungsgebiet, finden Jo Seuß und Dietmar Bruckner, die Autoren des Buchs "111 Orte in Nürnberg, die man gesehen haben muss". Besonders im goldenen Herbst kann man am Alten Kanal entlang spazieren, die Veränderung in der Natur betrachten und seinen mehr oder weniger melancholischen Gedanken nachhängen. © Markus Bittermann

Schon seit 2009 trägt das Bistro im Nürbanum (Allersberger Straße 185) das Glück im Namen. Bis Ende 2014 führte Ulla Compensis das Lokal, nach ihr übernahmen Ste­fanie und Michael Leibbrandt und benannten das
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Bistro "Ein Stück vom Glück"

Schon seit 2009 trägt das Bistro im Nürbanum (Allersberger Straße 185) das Glück im Namen. Bis Ende 2014 führte Ulla Compensis das Lokal, nach ihr übernahmen Ste­fanie und Michael Leibbrandt und benannten das "Bistro Glück" in "Ein Stück vom Glück" um. Vor allem die sonnige Terrasse ist beliebt und nicht nur im Altweibersommer oder Herbst ein schönes Fleckchen, um die Seele baumeln zu lassen. © Michael Matejka

Geplant wurde der Flughafen-Tower in der Boom-Phase des Airports Nürnberg, 1999 wurde er in Betrieb genommen und erinnert mit seiner 16-eckigen Glaskrone über der rechteckigen Plattform an eine Art Sprungschanze. Der futuristische Entwurf stammt von Günther und Stefan Behnisch. Bei gutem Wetter bietet sich ein Spaziergang zum Flughafen durch das umliegende Knoblauchsland an, wo zu dieser Zeit vor allem Kürbisse geerntet werden. Übrigens: Folgende Bildergalerie zeigt den Flughafen Nürnberg im Wandel der Zeit.
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Der Flughafen-Tower

Geplant wurde der Flughafen-Tower in der Boom-Phase des Airports Nürnberg, 1999 wurde er in Betrieb genommen und erinnert mit seiner 16-eckigen Glaskrone über der rechteckigen Plattform an eine Art Sprungschanze. Der futuristische Entwurf stammt von Günther und Stefan Behnisch. Bei gutem Wetter bietet sich ein Spaziergang zum Flughafen durch das umliegende Knoblauchsland an, wo zu dieser Zeit vor allem Kürbisse geerntet werden. Übrigens: Folgende Bildergalerie zeigt den Flughafen Nürnberg im Wandel der Zeit. © Günter Distler

Die Siedlung Hammer unterhalb der Laufamholzstraße ist besonders im Herbst eine Besichtigung wert. Lohnenswert ist ein Besuch vor allem dann, wenn man damit einen Blick in die über 600-jährige Geschichte des Viertels verbindet. Los ging es 1372 mit einer Mühle, aus der sich Ende es 15. Jahrhunderts ein Hammerwerk entwickelte. 1820 galt das Messingwerk als größte Fabrik Nürnbergs, das endgültige Aus für den Standort war die Ausweisung als Wasserschutzgebiet 1958. Eine historische Ausstellung im Uhrenhaus erinnert an die bewegte Vergangenheit.
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Der Hammer

Die Siedlung Hammer unterhalb der Laufamholzstraße ist besonders im Herbst eine Besichtigung wert. Lohnenswert ist ein Besuch vor allem dann, wenn man damit einen Blick in die über 600-jährige Geschichte des Viertels verbindet. Los ging es 1372 mit einer Mühle, aus der sich Ende es 15. Jahrhunderts ein Hammerwerk entwickelte. 1820 galt das Messingwerk als größte Fabrik Nürnbergs, das endgültige Aus für den Standort war die Ausweisung als Wasserschutzgebiet 1958. Eine historische Ausstellung im Uhrenhaus erinnert an die bewegte Vergangenheit. © Peter Roggenthin

Efeu umrankt den Boden, die Bäume wachsen kreuz und quer - der Irrhain hinter der Lachfelderstraße in Kraftshof hat etwas Bezauberndes, fast schon Mysteriöses. Die Kultstätte der 1644 gegründeten Sprach- und Literaturgesellschaft
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Der Irrhain

Efeu umrankt den Boden, die Bäume wachsen kreuz und quer - der Irrhain hinter der Lachfelderstraße in Kraftshof hat etwas Bezauberndes, fast schon Mysteriöses. Die Kultstätte der 1644 gegründeten Sprach- und Literaturgesellschaft "Pegnesischer Blumenorden" entführt in eine andere Welt. Vor allem im Herbst ist der Irrhain Inspirationsquelle der mittlerweile 1805 Ordensmitglieder. Dem Namen zum Trotz hat bislang jeder wieder den Weg hinausgefunden. © Peter Roggenthin

Nicht Gott hat den Menschen geschaffen, sondern der Mensch hat Gott geschaffen - so lautet eine der bedeutendsten Thesen des Philosophen Ludwig Feuerbach, der von 1860 bis zu seinem Tod 1872 am Rechenberg lebte. Auf dem 300 Meter langen Philosophenweg in nächster Nähe seines früheren Wohnhauses kann man über diese und andere zynische Thesen Feuerbachs nachgrübeln.
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Der Philosophenweg

Nicht Gott hat den Menschen geschaffen, sondern der Mensch hat Gott geschaffen - so lautet eine der bedeutendsten Thesen des Philosophen Ludwig Feuerbach, der von 1860 bis zu seinem Tod 1872 am Rechenberg lebte. Auf dem 300 Meter langen Philosophenweg in nächster Nähe seines früheren Wohnhauses kann man über diese und andere zynische Thesen Feuerbachs nachgrübeln. © Peter Roggenthin

Kontrastprogramm: Wir machen einen gewagten Sprung vom Atheisten Ludwig Feuerbach zum ältesten erhaltenen Heiligtum der Stadt Nürnberg - der Altenfurter Rundkapelle am Leonard-Übler-Platz. Seit 2009 ist das Gotteshaus das Ziel der Sebalduswallfahrt, einer Initiative der katholischen Jugend.
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Die Rundkapelle Altenfurt

Kontrastprogramm: Wir machen einen gewagten Sprung vom Atheisten Ludwig Feuerbach zum ältesten erhaltenen Heiligtum der Stadt Nürnberg - der Altenfurter Rundkapelle am Leonard-Übler-Platz. Seit 2009 ist das Gotteshaus das Ziel der Sebalduswallfahrt, einer Initiative der katholischen Jugend. © Peter Roggenthin

Unser Bild zeigt die Nürnberger Straße der Menschenrechte an einem bewölkten Herbsttag. Der israelische Künstler Dani Karavan lieferte Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts das Konzept und gewann damit den städtebaulichen Wettbewerb zur Erschaffung dieser Straße. Symbolisch, aber auch ganz reell führt in Nürnberg der Weg zur Kunst über die Straße der Menschenrechte - zum Beispiel zum Germanischen Nationalmuseum.
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Die Straße der Menschenrechte

Unser Bild zeigt die Nürnberger Straße der Menschenrechte an einem bewölkten Herbsttag. Der israelische Künstler Dani Karavan lieferte Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts das Konzept und gewann damit den städtebaulichen Wettbewerb zur Erschaffung dieser Straße. Symbolisch, aber auch ganz reell führt in Nürnberg der Weg zur Kunst über die Straße der Menschenrechte - zum Beispiel zum Germanischen Nationalmuseum. © Daniel Karmann, NN

Mitten im Herbst - um genau zu sein am 1. November - gedenken die Katholiken in aller Welt ihrer Verstorbenen. Dazu werden die Gräber meist mit Lichtern geschmückt. Auf dem Nürnberger Westfriedhof an der Schnieglinger Straße liefern die neue Trauerhalle und der umgestaltete Platz davor einen würdevollen Rahmen für die Trauer.
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Der Westfriedhof

Mitten im Herbst - um genau zu sein am 1. November - gedenken die Katholiken in aller Welt ihrer Verstorbenen. Dazu werden die Gräber meist mit Lichtern geschmückt. Auf dem Nürnberger Westfriedhof an der Schnieglinger Straße liefern die neue Trauerhalle und der umgestaltete Platz davor einen würdevollen Rahmen für die Trauer. © Eduard Weigert

Im Sommer sitzt es sich idyllisch im Innenhof der Stadtbibliothek, wenn es kälter wird, ziehen sich die Besucher immer mehr in den Innenraum des Zeitungscafés an der Peter-Vischer-Straße zurück. Inmitten der dunklen Holzmöbel und der tagesaktuellen Ausgaben zahlreicher Zeitungen aus Deutschland und aller Welt sitzt es sich gemütlich. Zu Tee oder Kaffee gibt es außerdem immer frischen Kuchen.
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Das Zeitungscafé

Im Sommer sitzt es sich idyllisch im Innenhof der Stadtbibliothek, wenn es kälter wird, ziehen sich die Besucher immer mehr in den Innenraum des Zeitungscafés an der Peter-Vischer-Straße zurück. Inmitten der dunklen Holzmöbel und der tagesaktuellen Ausgaben zahlreicher Zeitungen aus Deutschland und aller Welt sitzt es sich gemütlich. Zu Tee oder Kaffee gibt es außerdem immer frischen Kuchen. © Peter Roggenthin

Die Idee eines Tierfriedhofs wirkt auf viele Zeitgenossen eher bizarr, geradezu albern. Aber auch, wenn Miezi und Waldi nur Vierbeiner waren, die Gefühle, die Herrchen und Frauchen für sie hegten, sind zweifellos sehr real. Auf dem Tierfriedhof an der Stadenstraße findet die Trauer um den tierischen Gefährten Ausdruck in kleinen, an einen Zwergenfriedhof erinnernden Gräbern. Teils mit Engelsfiguren, teils mit Blumen geschmückt, ist ihre Zahl mittlerweile auf mehrere Hundert angewachsen. Tendenz steigend.
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Der Tierfriedhof

Die Idee eines Tierfriedhofs wirkt auf viele Zeitgenossen eher bizarr, geradezu albern. Aber auch, wenn Miezi und Waldi nur Vierbeiner waren, die Gefühle, die Herrchen und Frauchen für sie hegten, sind zweifellos sehr real. Auf dem Tierfriedhof an der Stadenstraße findet die Trauer um den tierischen Gefährten Ausdruck in kleinen, an einen Zwergenfriedhof erinnernden Gräbern. Teils mit Engelsfiguren, teils mit Blumen geschmückt, ist ihre Zahl mittlerweile auf mehrere Hundert angewachsen. Tendenz steigend. © Peter Roggenthin